Berlin : Kurzmeldungen

„50 erste Dates“ und ein kleines Problem mit dem Kurzzeitgedächtnis hat Drew Barrymore in ihrer neuen Liebeskomödie. Zur Premiere reiste sie aus Hollywood an – inzwischen zum fünften Mal. Und die Promis am roten Teppich diskutierten die Regeln für das erste Rendezvous Nicht jede küsst beim ersten Date

Juris Lempfert

Küssen gleich beim ersten Date? Oder sogar mehr? Auf dem roten Teppich wurde gestern Abend heiß diskutiert. Die neue Komödie „50 erste Dates“ mit Drew Barrymore hatte im Cinestar am Potsdamer Platz Premiere. Die 29-Jährige Hollywood-Schauspielerin war dafür extra nach Berlin gekommen. In dem Streifen spielt sie eine Frau mit Gedächtnisverlust. Die verliebt sich jeden Tag aufs Neue in den gleichen Mann. Schön für sie – schade für ihn. Denn weiter als bis zum ersten Kuss kommt er nicht. Zumindest lange Zeit nicht.

Aber wenn man den Promis auf dem roten Teppich so zuhört, kann er darüber eigentlich schon froh sein. Denn der Trend ist klar: Küssen beim ersten Date – für die Frauen alles andere als selbstverständlich. „Da muss es schon sehr kribbeln“, sagt Boxerin Regina Halmich. Bei ihr hat der erste Kuss Wochen gedauert. „Küssen beim ersten mal – nie“, sagt Fernsehmoderatorin Tamara Gräfin von Nayhaus. Ex-Viva Moderatorin Nova Meierhenrich stimmt ihr zu. Die Frage beschäftigt sie, denn sie ist momentan solo. Und Drew Barrymore? „Klar küsse ich beim ersten Date“, sagt sie, „aber das war es dann auch definitiv. Mehr nicht. Auf keinen Fall.“ Da stand Reamonn-Sänger Ray Garvey ziemlich allein da mit seinen Ansichten: Beim ersten Mal ist für ihn alles drin. „Für mich ist es ein Ziel, beim ersten Date mindestens zu küssen.“

Drew Barrymore war gestern Morgen um acht Uhr auf dem Flughafen Tempelhof gelandet. Von da aus ging es direkt ins Four Seasons Hotel am Gendarmenmarkt. Viel Zeit zum Ausruhen blieb ihr nicht. Ab zehn Uhr gab sie Interviews in einer Suite des Hotels. Zum Mittagessen ging’s ins Restaurant im Erdgeschoss. Vitamine gegen die Müdigkeit: Barrymore aß grünen Salat und löffelte klare Suppe. Nachmittags zog sie durch die Stadt, probierte in einem Einkaufszentrum in Mitte Sportschuhe an. Barrymore ist zum fünften Mal in Berlin, im letzten Jahr stellte sie „Drei Engel für Charlie“ vor.

Ihren Filmpartner Adam Sandler hatte Barrymore übrigens nicht mit nach Berlin gebracht. Der arbeitet schon am nächsten Film. Nach der Premiere gestern von „50 erste Dates“, der am Donnerstag in die Kinos kommt, stand ab 22 Uhr Party auf dem Programm – im Friedrichshainer „Club 12-34“. Mit vielen Promis. Und sicher jeder Menge ersten Dates.

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