Berlin : Land sichert Flächen für Mauerdenkmal

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Laut Kultursenator Thomas Flierl (PDS) gibt es beim Ausbau der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße keine Grundstücksprobleme mehr. Der Senat habe am Dienstag beschlossen, zwei Flächen an der Berg- und an der Gartenstraße zu kaufen. Vor kurzem habe außerdem die Bundesregierung zugesichert, Immobilien aus ihrem Besitz zur Verfügung zu stellen. Finanzhilfen und Bundesflächen sind zusammen 6,5 Millionen Euro wert. Der für das Gedenkstättenkonzept verantwortliche Kulturreferent Rainer Klemke sagte, damit seien „alle problematischen Grundstücke“ gesichert.

Bislang hatten einige private Immobilienbesitzer die theoretische Möglichkeit, den geplanten weiträumigen Ausbau der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße durch eigene Projekte zu stören. Flierl hofft nach der, wie er sagte, unaufgeregten Zusammenarbeit mit dem Bund, dass das Mauergedenkkonzept bis 2011 verwirklicht ist. Auch der Einrichtung eines Informationsportals in der Nähe des Brandenburger Tors stehe nichts mehr entgegen, so Flierl. Es soll mit Bundeshilfe im S-Bahnhof Pariser Platz entstehen. In der sogenannten Passerelle des Bahnhofs sollen Hinweise auf alle Gedenkstätten in Berlin zu finden sein. wvb.

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