Berlin : Landarzt wird eingebildeter Kranker

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Lichterfahrten durch die Stadt. Derzeit erstrahlen in Berlin viele Straßen, Plätze und Gebäude in weihnachtlichem Glanz. Das Berliner Busunternehmen BVB bietet am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sowie am 28. Dezember noch seine Lichterfahrten an. Los geht es jeweils um 15.30 Uhr am Ostbahnhof/Ecke Koppenstraße, zusteigen kann man zudem am Hermannplatz sowie am Kurfürstendamm. Die dreistündige Tour kostet 10 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter der Rufnummer 68 38 9161. kög

Vierter Weihnachtsbrunnen. Noch bis zum 27. Dezember lässt Vattenfall in Berlin vier Weihnachtsbrunnen leuchten. Der vierte wurde gestern am Molkenmarkt illuminiert, die anderen drei Lichtinstallationen befinden sich im Lustgarten, am Ernst-Reuter-Platz und vor dem Amtsgericht Wedding. hema

Zu Tieren der Bibel. Im Zoo Berlin gibt es am 25. und 26. Dezember jeweils um 11 Uhr und um 14 Uhr 30 Sonderführungen zu den Tieren der Bibel. Treffpunkt ist jeweils der Eingang Löwentor – Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 4 Euro zuzüglich zum normalen Zooeintritt von jeweils 11 und 5,50 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf je 20 Personen begrenzt. Heiligabend hat der Zoo von 9 bis 14 Uhr geöffnet – Kinder haben an diesem Tag freien Eintritt. hema

Feiertage mit „Rumpelstil“. „Frau Holle und Herr Knolle“ sind am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag jeweils um 16 Uhr im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ) anzutreffen. So heißt An der Wuhlheide 197 im FEZ-Theatersaal die Aufführung des Musiktheaters Rumpelstil für Kinder im Alter ab 4 Jahren. Das Familienticket (ab Gruppen von drei Personen) kostet pro Besucher 6,50 Euro. hema

Ob Walter Plathe ein Hypochonder ist, muss hier offen bleiben. Auf der Bühne ist er es auf jedem Fall ab 19. Februar 2007. Da hat im Theater am Kurfürstendamm „Ein eingebildeter Kranker“ Premiere – mit dem Schauspieler in der Hauptrolle. Jürgen Wölffer inszeniert und erzählt das Stück von Molière neu – deshalb steht auch „Ein“ und nicht „Der eingebildete Kranke“ auf der Bühne. Mit der Rolle frönt Walter Plathe künstlerisch mal wieder seiner ursprünglichen großen Liebe – „die Mutter von’s Janze ist das Theater“, ist der in der Ackerstraße geborene Urberliner überzeugt. Medizinisch wechselt er als „Ein eingebildeter Kranker“ sozusagen die Fronten, liebt ihn das gesamtdeutsche Fernsehpublikum doch seit 15 Jahren vor allem als „Landarzt“ in der gleichnamigen ZDF-Serie. In den abrissbedrohten Bühnen am Kurfürstendamm kann er seit Jahren ab und an seine Theaterlust austoben und öfters die Haut wechseln. Etwa als „Kaiser vom Alexanderplatz“, als „Kohlenpaul“ oder als braver „Soldat Schwejk“. Mit seinem schon fast kultigen Otto-Reutter-Abend „Alles weg’n de Leut“ hatte Walter Plathe einst seinen Einstand am Kurfürstendamm gegeben. Hier erspielte sich auch 2001 mit „Heute kein Hamlet“ einen „Goldenen Vorhang“. Vom Publikum mit einem Preis geehrt wurde er aber schon in der DDR – fünf Mal kürte man ihn dort zum TV-Liebling. hema

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