Arbeitsmarkt : Deutlich weniger Menschen ohne Job

Die Erwerbslosenquote für Berlin und Brandenburg ist gesunken. In der Region ging die Zahl der Arbeitslosen auf 359.836 Menschen zurück. Das sind 30.361 weniger als im Vorjahr.

Die Erwerbstätigkeit ist im August erneut gestiegen. Die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich im August bundesweit, aber auch maßgeblich für Berlin und Brandenburg weiter fortgesetzt.
Die Erwerbstätigkeit ist im August erneut gestiegen. Die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich im August...Foto: dapd

Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg und Berlin ist im September deutlich gesunken. In der Region waren 359.836 Menschen erwerbslos gemeldet, das sind 17.038 weniger als im Vormonat und 30.361 weniger als vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Potsdam mitteilte.

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 11,8 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch 1,1 Prozentpunkte höher gelegen.

Im Land Brandenburg nahm die Zahl der Erwerbslosen im September auf 134.484 ab. Das waren 7.967 Menschen ohne Job weniger als im August. Binnen Jahresfrist reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 19.044. Die Erwerbslosenquote
sank damit gegenüber dem Vormonat um 0,6 Punkte auf 10,0 Prozent. Sie lag um 1,5 Punkte unter dem Vorjahreswert.

In Berlin waren im September 225.352 Menschen offiziell ohne Job, 9.071 weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Erwerbslosen um 11.317. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte auf
13,2 Prozent zurück und lag damit 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Die Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Margit Haupt-Koopmann, sagte, die erfreuliche Entwicklung auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt setze sich weiterhin fort. Saisonüblich sei die Zahl der Menschen ohne Arbeit im
September deutlich zurückgegangen, insbesondere bei den Jugendlichen. Auch die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Stellen liege weiter deutlich höher als im Vorjahr.

(dapd)

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