Bildungspolitik : Berliner FDP fordert frühere Schulpflicht

Die Berliner FDP setzt sich für eine bessere Bildung für alle Schüler, eine frühere Schulpflicht und eine höhere Bezahlung junger Lehrer ein. Außerdem fordern die Berliner FDP-Mitglieder die finanzielle Gleichstellung von privaten und staatlichen Schulen.

BerlinAuf dem Landesparteitag der Berliner FDP sprach sich eine deutliche Mehrheit der Delegierten für einen entsprechenden Leitantrag des FDP-Vorstands zur Bildungspolitik aus.

Darin fordern die Liberalen die finanzielle Gleichstellung von privaten und staatlichen Schulen. So sollen alle Eltern unabhängig von ihrem Geldbeutel die Schule ihrer Wahl auch bezahlen können. Diese Bürgerschule soll der Staat über die Einführung von Schulgutscheinen finanzieren. Privatschulen dürften dann kein Schulgeld mehr erheben.

Generell sollen Eltern und Schüler ihre Schule frei auswählen dürfen. Um die Startbedingungen der Kinder zu verbessern, will die FDP vor Eintritt in die Grundschule eine verbindliche Starterklasse einführen und so die Schulpflicht ein Jahr vorziehen.

Allen Kindern in Ganztagsbetreuung soll ein kostenloses Schulessen von hoher Qualität gewährt werden. Da vor allem junge Lehrer in Berlin schlecht bezahlt werden, fordert die FDP einen Berlin-Zuschlag für junge Lehrer in Höhe von 300 Euro. (iba/dpa)

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