Drogenskandal in Plötzensee : Von der Aue muss heute Rede und Antwort stehen

Justizsenatorin von der Aue wird heute im parlamentarischen Rechtsausschuss zum Skandal in der Jugendstrafanstalt Plötzensee befragt. Die Opposition wirft ihr katastrophales Krisenmanagement vor.

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Berlins Justizsenatorin Gisela von der Aue. -Foto: dpa

Berlin Die Vorsitzenden der drei Oppositionsfraktionen verlangen Aufklärung über den Schmuggel von Drogen und Handys in die Haftanstalt sowie die geplanten Gegenmaßnahmen. Die Senatorin hatte Vorwürfe wegen angeblicher Versäumnisse zurückgewiesen. Die Landesregierung stärkte ihr offiziell den Rücken.

CDU, Grüne und FDP werfen von der Aue ein katastrophales Krisenmanagement vor. Die Grünen haben inzwischen Einsicht in die Akten der Justizverwaltung beantragt, um sich selbst ein Bild zu machen. Die FDP reichte einen umfangreichen Fragenkatalog ein, den die Senatorin beantworten soll. Wenn die Vorfälle nicht zu ihrer Zufriedenheit aufgeklärt werden, wird die Opposition vermutlich energisch den Rücktritt von der Aues fordern. (mit ddp)

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