Gedenken : Freie Universität ehrt ermordete Studenten

Mit einer Riesenskulptur erinnert die FU Berlin an ihre im Kampf für politische und akademische Freiheit ermordeten Studenten. Hunderte sind Anfang der 50er Jahre in der ehemaligen Sowjetunion verfolgt und verhaftet worden.

Skulptur
"Perspektiven": Mit der Skulptur erinnert die FU an ermordete Studenten. -Foto: dpa

BerlinDas rund zwölf Meter große Werk "Perspektiven" des Berliner Künstlers Volker Bartsch ist von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) und dem Präsidenten der Freien Universität (FU) Berlin, Dieter Lenzen, vor dem Henry-Ford-Bau in Berlin-Dahlem enthüllt worden. Die Schenkung des Bankhauses Sal. Oppenheim gilt mit einem Gewicht von 15 Tonnen als derzeit größte Bronzeskulptur in Deutschland.

Hunderte der ersten FU-Studenten seien Anfang der 50er Jahre in der ehemaligen Sowjetunion verfolgt und verhaftet worden, sagte Lenzen. Mindestens zehn der ersten Studenten der Universität hätten ihren Einsatz für die Freiheit mit dem Leben bezahlt. Dies wolle die Universität mit der Skulptur kommenden Generationen sichtbar machen, betonte der FU-Präsident. (mit dpa)

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