Kontingente zurückgegeben : Piraten wollen keine Freikarten mehr annehmen

27.01.2012 20:34 Uhr
  • 15 Piraten zogen in das Berliner Abgeordnetenhaus ein - als die ersten Gruppenfotos geschossen wurden, waren sie aber noch nicht einmal vollzählig versammelt. Auf dieser Aufnahme... - Foto: dapd
  • Andreas Baum führte die Piraten als Spitzenkandidat in den Wahlkampf und wurde später zum Vorsitzender der Fraktion gewählt. - Foto: dapd
  • Als der Pirat mit dem Kopftuch wurde Gerwald Claus-Brunner bekannt. - Foto: dpa

Die Piratenfraktion in Berlin will keine Freikarten von Hertha BSC oder der Berliner Philharmonie mehr annehmen.

Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius bat Parlamentspräsident Ralf Wieland (SPD), alle der Fraktion zustehenden derartigen Kontingente an den jeweiligen Veranstalter zurückzugeben, wie ein Fraktionssprecher am Freitag mitteilte. „Wir haben uns als Fraktion zu diesem Schritt entschieden, da uns die Parteibasis mit einem eindeutigen Meinungsbild dazu aufgefordert hat“, hieß es. Rechtsexperten bewerteten die Annahme von Freikarten nicht als strafbar, aber als fragwürdig. Den Berlinern sei zudem nicht zu erklären, warum Abgeordnete mit solchen Tickets und mit VIP-Plätzen beschenkt würden. (dapd)

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