KOOPERATIONS-KONFERENZ FÜR BERLIN : Gemeinsam für Schulen, Umwelt, Verwaltung und Kreative

WER IST SIE?



Die Kooperations-Konferenz setzt sich zusammen aus: Vertretern der Stiftung Zukunft Berlin, Bürgerstiftung Berlin, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Vereines der Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). Sie wollen stellvertretend für die Berliner Bürger auftreten – und suchen den Dialog mit den Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus. Auch Experten wie der Musikproduzent Tim Renner machen mit. WAS WILL SIE?

Es geht um die Zukunft Berlins. Die kann die Politik nicht allein gestalten, finden die teilnehmenden Institutionen, sondern sei auf die Beteiligung der Zivilgesellschaft angewiesen. Als Hauptthemen sehen sie die Bereiche Schule und Bildung, Ökologie und Ressourcen, Verwaltungsreformen und Berlin als Standort der Kreativwirtschaft. „Wir wollen nicht mit Worthülsen über etwas hinwegreden, sondern konkrete Projekte anpacken“, sagt Klaus von der Heyde vom VBKI. WAS SCHLAGEN SIE VOR?

In einer dreistündigen Sitzung am Freitag wurden mögliche Ansätze sondiert. In zehn Tagen werden die Ergebnisse evaluiert. Dann soll auch entschieden werden, mit welchen Projekten die Konferenz in die nächste Runde geht, sagt Barbara John vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Fest steht, dass „Bildung“ die größte Bedeutung zukommen wird. Die sogenannten Bildungsgutscheine (siehe nebenstehenden Artikel) sind wohl der ausgereifteste Vorschlag.

BESTEHENDE PROJEKTE

Sie sollen besser vernetzt werden. Auch die Ökologie landet wohl ganz oben auf der Liste. IHK und HWK wollen verstärkt auf Energiesparen und Gebäudeeffizienz setzen. Im Bereich Verwaltung „müssen wir als Nachfrager fungieren. Wie geht es dem Bürger mit der Verwaltung?“, sagte Volker Hassemer von der Stiftung Zukunft Berlin. In der Kreativwirtschaft fordert Tim Renner eine klarere Organisation in Kreativclustern. „Heute war nur das Vorspiel“, betonte von der Heyde.mj

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