Sanierung : Geld vom Staat für Wärmedämmung

Nun kommt die Finanzspritze aus dem Konjunkturpaket II auch in Berlin an: zahlreiche Gebäude werden in nächster Zeit vor allem energetisch saniert, darunter Schulen, Kultureinrichtungen und Sportstätten. Die Investitionen sollen den Arbeitsmarkt beleben und die Umwelt entlasten.

BerlinMit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II sollen in Berlin insbesondere Bildungseinrichtungen sowie bekannte Kulturstätten saniert werden. Der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung stünden dazu insgesamt 60 Millionen Euro zur Verfügung, sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am Donnerstag bei einer Präsentation der zu sanierenden Objekte.

Ziel sei es, einerseits durch die Auftragsvergabe die Wirtschaft anzukurbeln, andererseits etwa durch die energetische Gebäudesanierung klimapolitisch Zeichen zu setzen, sagte Lüscher. Die Investitionen müssten nun schnell umgesetzt werden, damit die Aufträge kurzfristig vergeben und somit Effekte auf dem Arbeitsmarkt erzielt werden könnten. Dazu habe der Senat das Vergabeverfahren vereinfacht und beschleunigt, sagte die Senatsbaudirektorin weiter.

Geld fließt in Schulen und Kultureinrichtungen

Zu den Gebäuden, die den energetischen Sanierungen unterzogen werden, zählen verschiedene Oberstufenzentren sowie Kultureinrichtungen wie der Friedrichstadtpalast, die Deutsche Oper und die Volksbühne. Bei den meisten Gebäuden werde nur teilsaniert, beispielsweise neue Wärmedämmungen oder Lichtanlagen installiert. Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erhalte sogar einen Neubau, hieß es.

Durch die Sanierungen werde viel Energie eingespart und der CO2-Ausstoß reduziert, sagte Lüscher weiter. Sie erwarte eine CO2-Gesamtreduktion von 8500 Tonnen pro Jahr. Die Aufträge müssten bis April kommenden Jahres vergeben werden. Erste Baumaßnahmen wurden bereits im Bauhaus Archiv vorgenommen, die bereits im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein sollen, da im diesjährigen Bauhaus-Jahr zahlreiche Veranstaltungen geplant seien. (am/ddp)

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