Sozialgipfel : Volkssolidarität: Armut bekämpfen

Heute findet der 1. Berliner Sozialgipfel statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die wachsende Armut stärker ins gesellschaftliche Blickfeld zu rücken.

Der Landesgeschäftsführer der Volkssolidarität Berlin, Peter Stawenow, forderte anlässlich des 1. Berliner Sozialgipfels, gegen Armut in allen Bereichen anzugehen. Armut umfasse auch Bildungsarmut oder Kontaktarmut, unterstrich Stawenow im RBB-Inforadio. Zudem sei Armut ein "gesamtgesellschaftliches Problem". Wer man mit offenen Augen durch Berlin gehe, könne feststellen, dass das Thema in den vergangenen Jahren immer brisanter werde, sagte der Geschäftsführer dem Sender.

Er kündigte an, dass der Gipfel zum Abschluss seiner Beratungen einen konkreten Forderungskatalog an die Berliner Landesregierung
formulieren werde. Von der Schülerspeisung bis hin zum Bildungsbereich würden konkrete Maßnahmen verlangt. Der Sozialgipfel will verschiedene politische und soziale Kräfte bündeln, um gemeinsam gegen die wachsende Armut zu kämpfen. Politiker der im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien stellen sich in einer Podiumsrunde den Fragen zur Armut in der Hauptstadt.

Initiiert wurde der Sozialgipfel neben der Volkssolidarität vom Sozialverband Deutschland Berlin-Brandenburg, Verdi Berlin-Brandenburg, dem Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen, dem Humanistischen Verband Deutschlands Berlin-Brandenburg, sowie dem Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg. (th/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben