WASG : Lucy Redler setzt sich ab

Am letzten Parteitag vor der Fusion mit der Linkspartei machte Rebellin Lucy Redler klar, dass sie ihre Zukunft außerhalb der WASG suchen wird.

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Lucy Redler hat keine Lust mehr auf die WASG.Foto: ddp

BerlinDie Berliner WASG-Rebellin Lucy Redler wird aus der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) austreten. "Ich werde am Endes des Tages aus der Partei austreten und mich außerhalb der neuen Linken in der Berliner Alternative für Solidarität und Gegenwehr (BASG) organisieren", sagte Redler am Rande des letzten Parteitags der WASG vor der Fusion mit der Linkspartei.

Im Osten, wo die Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern an der Regierung beteiligt gewesen sei und es in Berlin immer noch sei, könne sie eine Fusion beider Parteien nicht unterstützen. Gerade in der Berliner rot-roten Koalition habe sich die Linkspartei an Sozialabbau und Lohndrückerei im öffentlichen Dienst beteiligt. "Da ist es unmöglich, sich zu einer neuen Linken zusammenzuschließen", betonte Redler. Im Westen dagegen sei es "richtig, in dieser neuen Partei zu bleiben und antikapitalistische Forderungen in die Linke zu tragen". (mit dpa)

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