Berlin : Landowsky-Affäre: CDU-Ehrenrat weist Kritik der Spender ab

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Der Sprecher des CDU-Ehrenrats, Edmund Wronski, hat die Kritik der Aubis-Chefs Klaus-Hermann Wienhold und Christian Neuling an der Empfehlung des Parteigremiums zurückgewiesen, beiden CDU-Mitgliedern wegen ihrer 40 000 Mark-Barspende an den CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky "die Befähigung zur Bekleidung von Parteiämtern auf Zeit" abzuerkennen. Damit seien "die Spender zu Sündern" gemacht worden, beklagten sich Wienhold und Neuling in einem Brief an Wronski. Andere hätten die Möglichkeit des Gehörs gefunden, "wir jedoch nicht."

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Die Landowsky-Affäre Dies stimme nicht, sagte Wronski dem Tagesspiegel. Alle Beteiligten an der Spendenaffäre seien schriftlich auf die Sitzung des Ehrenrats hingewiesen worden. Außerdem sei ihnen mitgeteilt worden, dass sie angehört würden, falls dieser Wunsch bestehe. Davon habe aber nur Landowsky Gebrauch gemacht. Wienhold und Neuling hätten hingegen mitgeteilt, dass sie nur kämen, wenn der Ehrenrat dies wolle. "Dazu bestand keine Veranlassung", so Wronski. Auch Landowskys Erscheinen wäre nicht nötig gewesen. Der Sachverhalt sei eindeutig und der Ehrenrat werde die Sache nicht neu aufrollen. Die Spender wollen sich jetzt an die CDU-Führungsgremien wenden, um "weitere Einzelheiten und Darstellungen zum Spendenvorgang" bekannt zu geben.

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