Berlin : Lange Nacht beim VölkerBall

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An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht: Popsänger Hakim nennt sich selbst den „Robbie Williams des Orients“, manchmal auch bloß „Der Löwe von Ägypten“. Im arabischen Raum ist der 44-Jährige ein Star, hat acht Millionen Platten verkauft. Am heutigen Sonnabend tritt er zum ersten Mal in Deutschland auf: beim zwölften Musikfest „VölkerBall“ des RBB-Senders Radiomultikulti. Ab 18 Uhr spielen in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg insgesamt zehn Livebands auf mehreren Bühnen, danach legen DJs auf (Karten gibt’s für 16 Euro an der Abendkasse). Neben Hakim haben sich auch der deutsch-türkische Arabeske-Sänger Muhabbet („Sie liegt in meinen Armen“) und Berlins „Reggae-Dichter“ P.R. Kantate angesagt. Aus Kamerun reist Sally Nyolo an – ehemals Sängerin der Band „Zap Mama“.

Warum sich Hakim mit seinem ersten Deutschlandauftritt so viel Zeit gelassen hat, weiß er selbst nicht. Zumal er schon früh gute Erfahrungen mit dem Westen gemacht hat: In den USA spielte er vor großem Publikum, sang unter anderem ein Duett mit Soulsänger James Brown. Und einer seiner Hits hat einen sehr westlichen Namen: „Yahooo“. sle

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