Berlin : Lange Nacht des Weins in der Alten Mälzerei

Foto: dpa/Tim Brakemeier Foto: picture-alliance/ dpa
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Er ist ein wenig exzentrisch, aber bitte: Er ist Engländer. Kleidet sich mal wie ein Punk, mal wie ein Opernsänger. Erkundet auf Weltreisen die Weine Japans, Georgiens und Norwegens. Setzt selbst auf eine Rebe mit ramponiertem Ruf (Müller-Thurgau) und baut damit in Franken einen respektablen Wein aus. Er macht junge Winzer bekannt. Er ist das Enfant terrible der deutschen Weinszene. Stuart Pigott also, wohnhaft am Hackeschen Markt. Seit Jahren sammelt er Geld für Aids-Betroffene in Kapstadt.

Und um es Spendern leichter zu machen, bringt er einmal im Jahr Raritäten aus seinem Keller zum Ausschank, gereifte Auslesen etwa von Topadressen wie Müller-Catoir oder Joh.Jos. Prüm. Dazu stellen in diesem Jahr fünf Jungwinzer aus Württemberg ihre Rotweine vor. Pigotts eigenen Müller-Thurgau wird es auch geben.

Eintrittskarten für diesen Abend kosten 60 Euro, davon gehen 30 als Spende nach Südafrika. Essen ist inklusive und wird vom Restaurant Weinstein geliefert. Dort muss man auch reservieren unter der Telefonnummer 44 05 06 55 oder weinstein@weinstein.eu. Die „Lange Nacht des deutschen Weins“ findet am Sonnabend ab 19 Uhr statt. Unter der Alten Mälzerei, Saarbrücker Straße 20/21, Prenzlauer Berg. not

Das Hilfsprojekt im Netz unter

www.weinhilft.de

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