"Laster und Hänger“ : Schöner wohnen

Eigentlich sollten die Wagenburg-Bewohner "Laster und Hänger" einen langfristigen Pachtvertrag erhalten, doch die Bezirksverordnetenversammlung vertagte das Thema - sehr zum Unmut der Betroffenen.

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Die Rollwagensiedlung ist mit Solartechnik und W-lan-Anschluss auf dem neuesten Stand der Technik. -Foto: ddp

Grüne und Linkspartei waren sich zunächst einig: Die Bewohner der Wagenburg „Laster und Hänger“ an der Modersohnstraße in Friedrichshain sollen einen langfristigen Pachtvertrag erhalten. Darauf einigten sich die Fraktionen vor der gestrigen Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Grüne und Linke haben zusammen eine Mehrheit von 30 Stimmen. Die BVV vertagte das Thema aber gestern doch, und die Wagenburg-Bewohner legten als Protest den Verkehr zwischen Mehringdamm und Hermannplatz teils lahm, weil sie die Fahrbahn entlang liefen. Die Wagenburg zog 2001 auf das Grundstück und sollte nach einem Antrag der Linksfraktion einem Sportplatz weichen. Der wird nun auf dem RAW-Gelände an der Revaler Straße gebaut. Im Bild ist Wagenburg-Bewohnerin Sarah Trägner: Die 23-Jährige sagt, es sei viel Organisationstalent gefragt, weil man Gasflaschen für den Herd beschaffen müsse oder Holz hacken für den Kaminofen. ball/kög

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