Berlin : Lea Linster und Alfred Biolek: Zwei Seelen, eine gute Küche

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Sie ist vermutlich noch vor der Großherzogin die in Deutschland bekannteste Luxemburgerin: Lea Linster , die Köchin, die als erste und bislang einzige Frau den renommierten Wettbewerb „Bocuse d’or“ gewann. Doch das interessierte nur Fachkreise – Medienruhm brachte der ehemaligen Jurastudentin erst ihre Kolumne in der „Brigitte“ ein, wo sie sich seit Jahren mit detaillierten Rezepten für eine ebenso einfache wie elegante Küche einsetzt. Die stehen nun auch in einem neuen, zweiten Kochbuch der Meisterin, und sie kam am Dienstag eigens in die Botschaft ihres Landes in Tiergarten, um die deutsche Fassung vorzustellen. Als Laudator und Erzähler trat Alfred Biolek persönlich hinzu, der Lea Linster als Gast in seiner Sendung „Mensch Meier“ kennen lernte und sie mittlerweile so hoch schätzt, dass er seinen 60. Geburtstag in ihrem Restaurant im Weiler Friesingen feierte. Zwei Seelen im Einklang für das einfach und herzhaft gekochte Mahl aus besten Produkten, einhellig gegen Geschmacksverstärker und Trüffelöl und andere schlechte Gewohnheiten – es wurde eine nette Plauderei rund um das Buch, das die Köchin überraschenderweise im Alleingang verlegt hat. „Best of Lea Linster“ heißt es, und der gute Buchhändler müsste es ohne allzu große Probleme auftreiben können. bm

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