Berlin : Lebensfreude à la carte

Das Restaurant VIVO im Grand Hotel Esplanade setzt neue Maßstäbe

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Berlins Spitzengastronomie ist um ein exquisites Highlight reicher! Mit Grandezza eröffnete das Grand Hotel Esplanade sein neues, südlich sinnliches Restaurant VIVO. Es steht unter Leitung des Sternekochs Renée Conrad, der bei Feinschmeckern bereits bestens für seinen puristisch mediterranen Kochstil bekannt ist. Der Name VIVO – „Ich lebe“ soll Programm für das neue Spitzenrestaurant in der Hauptstadt sein, das mit offener, lebendiger Atmosphäre seine Gäste begeistern will.

„Wir wollen alle ansprechen, die ein gehobenes Niveau in der Küche schätzen, gerne und gut essen, aber ohne die typische Steifheit mancher Sternerestaurants“, fasst der Direktor des Grand Hotel Esplanade, Florian Hettler, das Konzept von VIVO zusammen. Eine Million Euro wurden in den aufwändigen Innenausbau des hoch klassigen Restaurants investiert. Es tritt die Nachfolge des in den 90er Jahren mit Michelinsternen gefeierten „Harlekin“ an, dessen strenges Interieur nun durch eine zeitgemäßere Leichtigkeit im Design ersetzt wurde.

Der renommierte Hamburger Innenarchitekt Jan Wichers entwarf gemeinsam mit dem Hoteleigentümer Dieter Hauert ein von warmen Farben, edlen Hölzern und geradezu schmeichelnder Lichtinszenierung bestimmtes Interieur. Statt mit Glas, Edelstahl und Schwarz verführt VIVO seine Gäste mit emotionalen Farben und natürlichen Materialien. „Damit haben wir auch einen bewussten Gegenpool zur funktionalen Bauhaus-Architektur des Hauses gesetzt“, erläutert Florian Hettler den farbenfrohen Auftritt von VIVO, das den hohen gestalterischen Anspruch des Ende der achtziger Jahre von dem Berliner Star- architekten Jürgen Sawade entworfenen Designhotels Esplanade fortsetzen soll.

Einen besonderen Akzent geben dem Interieur von VIVO zwei geschwungene Raumelemente in einem leuchtend warmen Rot. Ähnlich einer Theaterbühne lockern sie die streng quadratische Architektur des Restaurants auf ansprechende Weise auf. Für stimmungsvolles Licht sorgen die Deckenleuchten „Pierre ou Paul“ des Münchner Lichtpoeten Ingo Maurer, die mit einer Materialexzentrik aus Edelstahl und glänzendem Blattgold überraschen und wie kleine Domkuppeln über den weiß gedeckten Tischen schweben. Der weiche Lichteinfall der Leuchten wird von einem hellen Naturstein reflektiert, der elegant als Quader in der Mitte des Raums eingelegt ist. Wie auf einer Terrasse wird das ebenerdige Speisetableau von vier schneeweißen XL-Bodenvasen des Stargestalters Rudolfo Dordoni abgegrenzt. .

Um sich von gespreiztem Gourmetambiente abzuheben, sind im VIVO auch die Kellneruniformen bewusst schlicht und einfach gehalten: mit Hemd, Krawatte, brauner Schürze und schwarzer Hose. Zudem sind dem neuen Restaurant eine Bar und eine Lounge angeschlossen, die den Gästen mehr Spielraum und Möglichkeiten bieten. In den von Jan Wichers in klassischer Form speziell für die Lounge entworfenen Ledersesseln kann der Abend mit einem Aperitif begonnen oder mit einem Espresso genüsslich beendet werden.

Den auffällig eleganten Tresen der Bar hat der Hamburger Innenarchitekt Wichers in dunklem Nussbaumholz in Abstimmung mit dem Buchenparkett fertigen lassen und mit einem Glasfliesenmosaik in fröhlichen Rottönen bestückt. Die beabsichtigte Leichtigkeit unterstreichen noch zwei Vitrinenschränke hinter der Bar, die durch raffinierte Beleuchtung frei in der Wand zu schweben scheinen. VIVO ist mit 54 bis 60 Plätzen deutlich kleiner als sein Vorgängerrestaurant konzipiert. Für ein angenehmes Ambiente und eine wohlige Raumarchitektur sorgt nicht zuletzt die große, leicht gerundete Sitzbank an der Stirnseite des Restaurants, die einladend mit weichem braunen Leder bezogen ist. Die Zeiten seien so hektisch und die Ansprüche an den einzelnen so hoch, bemerkt der Hoteldirektor Florian Hettler, dass viele Gäste heute einer wärmeren, ungezwungeneren Atmosphäre den deutlichen Vorzug geben.

VIVO. Grand Hotel Esplanade, Lützowufer 15, 10785 Berlin, Tel: (030) 254 78 0, Fax: (030) 254 78 82 22, e-mail: info@esplanade.de

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