Berlin : Lehrjahre

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Da sitzt er nun, der Fotograf Horst Urbschat. Jahrgang 1928. Innerlich mindestens zehn Zentimeter gewachsen,was gute sieben Prozent Zuwachsrate bedeutet. Anlass war die Buchpräsentation „Berlin im Jahre Null“ im Haus der KonradAdenauer Stiftung am Tiergartenrand. Sein „Jugendwerk", wie Urbschat sagte. Mit wiederaufgefundenen Fotos der Nachkriegsjahre. Diese Jahre, die wirklich keine Herrenjahre waren, sondern seine Lehrzeit. Der Laudator Christoph Stölzl würdigte den Fotojournalismus, die Bescheidenheit des Autors und natürlich sein gutes Auge. Alles Attribute, von denen sich heutzutage viele Fotojournalisten eine Portion genehmigen sollten. Horst Urbschat hat diese Eigenschaften alle, er strahlte und wurde immer größer.Q

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