Berlin : Leipziger Straße: Einfach mitten durch!

Lo.

Seit gestern rollt der Verkehr wieder durch die lange von Bauarbeiten gesperrte Leipziger Straße von Ost nach West: Tusch und Premiere für ein wichtiges Ereignis. Zum ersten Mal begegnen sich die Verkehrsströme aus beiden Himmelsrichtungen und Stadthälften gewissermaßen mitten auf dem Potsdamer Platz, der seit der "Eröffnung" der Daimler-Chrysler-Arkaden und aller anderen Gebäude rund um den Marlene-Dietrich-Platz sowie des gegenüberliegenden, nur durch die Potsdamer Straße getrennten Sony-Centers zum größten Ost-West-Treffpunkt der Stadt geworden ist. Nun kommt jedermann, ob zu Fuß, mit dem Taxi, im Bus oder mit seinem eigenen Auto, schneller und ohne Umwege an sein Ziel im Osten oder Westen der Stadt. Zum ersten Mal können Benutzer von zwei Bus-Linien auch von Osten kommend direkt zwischen Sony und Daimler, an der Varian-Fry-Straße, aussteigen. Die langen Umwege zwischen Bauzäunen und an Bretterplanken sind vorbei und (an den meisten Stellen) nun ebenso Geschichte wie die tiefen Baugruben von einst, in denen das Wasser gurgelte und Taucher Betonwannen montierten. Das ist lange her. Die Menschen werden sich bald an die Wiederherstellung der Normalität dieser Durchfahrt zwischen den beiden Hochhäusern am Platze gewöhnen. Aber gestern, am Premierentag, wollte der Tagesspiegel genau wissen, was die freie Fahrt durch die "Potsdamer" bedeutet und schickte Redakteure auf Tour - mit dem Auto, im Bus, auf dem Fahrrad und zu Fuß.

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