Berlin : Lernen im Netz: Ein eigenes Klassenzimmer nur fürs Internet

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Die Schöneberger Waldenburg-Hauptschule besitzt seit gestern ein Internet-Klassenzimmer. Ein Elektronikkonzern hat dafür im Rahmen der Initiative "D21" 13 Rechner und das gesamte Zubehör gespendet. Das Arbeiten im Netz soll künftig in allen Fächern Teil des Unterrichts sein.

Schulleiter Ralf Schiweck freut sich besonders, dass eine Hauptschule für das Projekt ausgewählt wurde: "Damit bekommen Schüler einen Internetzugang, die diese Chance sonst wahrscheinlich nicht gehabt hätten." Er glaubt, dass es dem Selbstbewusstsein der Waldenburg-Schüler guttut, dass gerade sie und nicht eine Eliteschule in Zehlendorf ausgewählt wurden. Schiweck hoff auf verbesserte Berufschancen für seine Schüler: "In der virtuellen Welt kann man eben auch durchaus reales Geld verdienen."

Die Schule muss jetzt noch organisieren, dass das Internet-Klassenzimmer auch nach dem Unterricht für die Schüler geöffnet hat, um zum Beispiel Informationen zur Berufswahl abzurufen. "Wir versuchen, dafür einige Lehrerstunden auf den Nachmittag umzulagern", sagt Schiweck. Und nach den Winterferien gehen auch die Lehrer umschichtig zur Internetausbildung.

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