Berlin : LESER-REAKTIONEN

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Ein Aspekt, der bislang etwas vernachlässigt wurde, ist die mir vollkommen unverständliche Aufspaltung der U1 in U1 und U3. Wer soll davon eigentlich profitieren? Die einzige, leidige Konsequenz, die ich daraus erkennen kann, ist der Zwang, zwischen Kreuzberg (bzw. Friedrichshain) und Wilmersdorf oder Dahlem ein zusätzliches Mal den Zug zu wechseln. Angesichts der häufig überfüllten Waggons auf diesen Strecken ist das verständlicherweise keine Freude. Sebastian Wohlrab,

Neukölln

Ist es wirklich nötig, die Buslinie 104 jetzt auch während der Hauptverkehrszeit morgens zwischen 7 und 8 Uhr nur im 20-Minuten-Takt fahren zu lassen? Nicht so toll für meine Kinder, die jetzt noch zehn Minuten früher losmüssen, um dann um 7.37 Uhr vor noch verschlossener Schultür zu stehen… Micha Stadler, o. A.

Ich bin entsetzt! Mein täglicher Weg zur Arbeit beträgt jetzt das Doppelte an Fahrzeit, mit mindestens zwei Mal umsteigen. Die Laufzeit hat sich ebenfalls verdoppelt. Ich fühle mich um meine Freizeit betrogen (pro Woche ca. 5 Stunden). Die Linie 174 zwischen Britz und Friedenau wurde ersatzlos gestrichen. Mit welchem Recht?

P. Brade, Neukölln-Britz

Hier nun auch mal Lob für die BVG. Ich bin sehr zufrieden mit der neuen Regelung, denn ich erlebe einen Unterschied zur vorherigen. Die Busse sind besser aufeinander abgestimmt und fahren auch am Wochenende öfter. Wenn es denn auch wirtschaftlicher ist – was ich sehr hoffe – finde ich das alles gut.

Martina Krüger, Marienfelde

Verlierer der Einführung des neuen Liniennetzes sind die Menschen, die aufgrund ihres Alters oder eingeschränkter Mobilität keine Alternativen zu öffentlichen Verkehrsmitteln haben: Schüler und alte Menschen in den Außenbezirken. Beispiel Lichterfelde Ost: Wo früher immerhin im 20-Minuten-Takt der 280er Bus direkt zum Rathaus Steglitz fuhr, ist dies jetzt mit Umsteigen in Lankwitz verbunden.

Cornelia van der Hoek, Lichterfelde

An den Haltestellen Carstenn-/Ringstraße fehlen seit der Linienumstellung ( Bus 385 ) die Fahrplanaushänge, obwohl ich bereits fast täglich die Busfahrer gebeten hatte, den Mangel der Zentrale zu melden. Da macht man sich beim unbestimmten Warten auf den Bus, beim 20-Minuten-Verkehr, so seine Gedanken über den Schlendrian bei der BVG. Kurt Wilke, Lichterfelde

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