Berlin : Leser spenden für Opfer rechter Gewalt Wieder fast 6000 Euro für Orazio Giamblanco

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Die Leserinnen und Leser des Tagesspiegels lassen auch in diesem Jahr den seit einem rechtsextremen Angriff schwerbehinderten Orazio Giamblanco nicht im Stich. Seit dem Spendenaufruf Anfang Dezember sind auf den Konten der Vereine Opferperspektive und Weißer Ring 4515,55 Euro eingegangen. Zusätzlich wurden auf ein Konto der Stadt Trebbin 1325 Euro eingezahlt. In Trebbin hatte im September 1996 ein Skinhead seine Baseballkeule mit voller Wucht gegen Giamblancos Kopf geschlagen. Der Italiener überlebte knapp und wird bis ans Lebensende unter spastischer Lähmung, Depressionen, Magenproblemen und weiteren Beschwerden leiden. Getroffen sind auch seine Lebensgefährtin Angelica Berdes und Tochter Efthimia. Die Frauen sind mit der Pflege Giamblancos schwer belastet.

Der Tagesspiegel berichtet seit 1997 Jahr für Jahr, wie es Giamblanco und den Frauen geht. Die letzte Reportage erschien am 3. Dezember und kann auf der Homepage des Tagesspiegels nachgelesen werden (www.tagesspiegel.de).

Die Spendenaktion für Orazio Giamblanco, Angelica und Efthmia Berdes geht weiter. Folgende Konten stehen zur Verfügung: Opferperspektive e.V., Stichwort Orazio, Bank für Sozialwirtschaft, Kontonummer 381 31 00, Bankleitzahl 100 20 500 (für Quittungen bitte die eigene Anschrift auf der Überweisung nennen), sowie: Weißer Ring e.V., Stichwort Orazio Giamblanco, Deutsche Bank Mainz, Konto 34 34 34, Bankleitzahl 550 700 40. Die Bundesgeschäftsstelle des Vereins (Weberstraße 16 in 55130 Mainz) stellt Quittungen aus. Außerdem nimmt die Stadt Trebbin auf ihrem Konto Spenden entgegen (Mittelbrandenburgische Sparkasse, Stichwort „Spende für Herrn Giamblanco“, Konto 3647 021740, Bankleitzahl 160 500 00). Im Rathaus kann man telefonisch eine Quittung anfordern (033731 - 8420).

Alle Beträge gehen ohne Abzug an Giamblanco. Die Vereine, die Stadt Trebbin und der Tagesspiegel danken herzlich für die Anteilnahme. Frank Jansen

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