Leserumfrage : Lieben Sie Berlin?

Arm aber sexy, sagte Klaus Wowereit mehrmals über Berlin. Der Zuzug in die deutsche Hauptstadt ist konstant hoch. Wir wollen nun von unseren Lesern wissen: Was macht für Sie Berlin sexy oder auch nicht?

Fernsehturm Möwe
Der Berliner Fernsehturm. Eines der vielen Wahrzeichen der Hauptstadt. -Foto: ddp

BerlinDie Hauptstadt Berlin hat so einiges zu bieten: Unzählige Szenelokale, viel Platz, relativ günstige Mieten, eine besondere Nachkriegsgeschichte,  (Lebens-)Künstler in rauen Mengen und eine multikultuerelle Bevölkerung mit einem hohen Anteil an gut Ausgebildeten und jungen Kreativen. In der Vielfalt des Gemenges sehen Wirtschaftsexperten einen der größten Vorteile der Stadt und begründen damit den Magnetismus - und sicherlich spielt es eine große Rolle, dass hier günstiger gearbeitet wird als in München oder Hamburg.

Berlin hat jedoch auch eine dunkle Seite: Da wären zum Beispiel Problembezirke, die viele Menschen schlicht meiden. Erst kürzlich wurde die Kassiererin einer Spielhölle in Neukölln aus Habgier ermordet. Oder die überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit. Im Januar stieg sie an, wie zwar in den meisten deutschen Städten. 238.652 Menschen waren hier im Januar ohne Arbeit. Das sind jedoch 16,5 Prozent der Hauptstädter, ein überdurchschnittlich hoher Anteil im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten.

Liebe oder Hass?

Trotz allem ist die deutsche Hauptstadt für Unternehmen interessant: 133 Firmen zogen vergangenes Jahr nach Berlin und brachten ihre Angestellten zum größten Teil mit. Vor allem Unternehmen aus den so genannten Zukunftsbranchen verschlägt es in die ehemals geteilte Stadt - Biotechnologie und Medizintechnik sind zwei davon.

Egal ob Sie Ansässiger oder Zugezogener sind: Wir würden von Ihnen gerne wissen, was Berlin für Sie so besonders macht - oder auch nicht. Was gefällt oder missfällt Ihnen an der Stadt? Ist es der Punk, die Kultur, der Potsdamer Platz oder die Curry-Wurst, die Sie zum schwärmen bringt oder Ihre Mißgunst schürt? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns und allen anderen Leserinnen und Lesern. Nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion unter dem Artikel. (hyc)

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