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Lichterfelde Süd : Bahnstrecke wegen herrenlosen Gepäckstücks gesperrt

Am Freitagmorgen kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen beim Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg. Grund waren ein Kabeldiebstahl und ein herrenloses Gepäckstück.

Wegen eines herrenlosen Werkzeugkoffers am S-Bahnhof Lichterfelde Süd ist es am Freitagmorgen zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg gekommen. Die Strecke sei nach einer Anordnung der Polizei zwischen Südkreuz und Teltow für S-, Nah- und Fernverkehr gesperrt worden, sagte eine Bahnsprecherin. Die Züge wurden umgeleitet. Letztlich stellte sich das Gepäckstück aber als harmlos heraus. Der Verkehr war mehr als 90 Minuten unterbrochen.
Laut Bundespolizei öffneten Entschärfer den Metallkoffer. Er enthielt eine Bohrmaschine. Gegen 10.30 Uhr wurde der Verkehr dann wieder freigegeben.

Nach Angaben der Bundespolizei hatte um 8.25 Uhr ein S-Bahn-Fahrer in seinem Zug einen Metallkoffer entdeckt, der niemandem zugeordnet werden konnte. Er forderte die Passagiere daraufhin zum Verlassen des Zuges auf und fuhr in eine Abstellanlage. S-Bahn- sowie Nah- und Fernverkehr auf der Nord-Süd-Strecke seien daraufhin gesperrt worden, sagte ein Sprecher.

Laut Bahn wurde wegen der Sperrung der ICE-Verkehr Berlin-Leipzig über die Stadtbahn umgeleitet. Der Halt am Bahnhof Südkreuz entfiel. Die Züge der betroffenen Regionallinien RE 3, RE 4 und RE 5 wurden über die Stadtbahn oder Lichtenberg umgeleitet.

Nach einem Kabeldiebstahl in der Nacht zu Freitag gab es am Morgen auch auf der S 25 im Bereich Alt Reinickendorf Verspätungen. (dapd)

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