Berlin : Liebeserklärungen brauchen Zeit Neue Direktorin im Bröhan

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STADTMENSCHEN

„Abschiedsworte müssen kurz wie Liebeserklärungen sein“, zitierte Kulturstaatssekretärin Barbara Kisseler Theodor Fontane und machte aus ihrer Zuneigung zum kleinen, feinen JugendstilMuseum keinen Hehl. Weil es der Liebeserklärungen gar so viele waren, dauerte es fast eine Stunde, bis die 30-jährige Erfolgsgeschichte des Bröhan-Museums im Allgemeinen und die zentrale Rolle der scheidenden Museumsdirektorin Margrit Bröhan im Speziellen gewürdigt war und die Ernennungsurkunde an die künftige Direktorin Ingeborg Becker übergeben waren. Margrit Bröhan, die die Museumsleitung nach dem Tode ihres Mannes im Januar 2000 übernahm, bleibt dem Haus im Stiftungsrat erhalten. Ingeborg Becker ist dem Haus seit 1985 verbunden. Wie auch die meisten Gäste der Feierstunde: Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker war Regierender Bürgermeister von Berlin, als die Bröhans ihr erstes Schenkungsversprechen machten. Ex-Staatssekretär Lutz von Pufendorf assistierte beim zweiten Schenkungsversprechen, lobte die Bröhans als Vorbilder echten bürgerschaftlichen Engagements und erinnerte an Zeiten, als Stiftungen und Schenkungen im Land Berlin noch nicht besonders zuvorkommend behandelt wurden. til

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