Liegenschaftsfonds Berlin : Höhere Erlöse für öffentliche Immobilien

Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Berliner Liegenschaftsfonds 41,8 Millionen Euro mehr ein. Grund sind der Verkauf besonders attraktiver Immobilien.

BerlinDer Liegenschaftsfonds Berlin hat im ersten Halbjahr 2007 Immobilien für insgesamt 107,5 Millionen Euro verkauft. Dies sei eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 41,8 Millionen Euro, sagte eine Sprecherin. Die veräußerten Grundstücke hätten eine Gesamtfläche von über einer Million Quadratmeter. Im ersten Halbjahr 2006 waren Immobilien mit einer Fläche von knapp 700.000 Quadratmeter verkauft worden.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge mit Fälligkeiten aus den Vorjahren im ersten Halbjahr dieses Jahres 157,1 Millionen Euro an den Landeshaushalt abgeführt. Dies seien 87 Millionen Euro mehr als im selben Zeitraum 2006.

Weniger Verträge, mehr Geld

Der Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds, Holger Lippmann, sagte, mit weniger Verträgen hätten von Januar bis Juni höhere Erlöse erzielt werden können als im Vorjahreszeitraum. Dies liege unter anderem daran, dass in den ersten sechs Monaten 2007 sehr attraktive Immobilien verkauft worden seien. Zudem hätten in den Bieterverfahren aufgrund des starken Wettbewerbs oft Ergebnisse erzielt werden können, die deutlich über den Erwartungen lagen.

Zu der guten Bilanz in den ersten beiden Quartalen habe auch der aktuelle Verkauf von drei ehemaligen Seniorenwohnhäusern in Berlin-Mitte beigetragen. Lippmann zeigte sich überzeugt, dass die Hauptstadt mit seiner "hervorragenden Infrastruktur, niedrigen Mieten und längst nicht ausgeschöpften Potenzialen ein Ballungsraum mit Zukunft ist". (mit ddp)

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