Liveticker Berlin am Morgen : Darüber spricht Berlin an diesem Dienstag

"Berlin am Morgen", die zweite Ausgabe unseres neuen Livetickers können Sie hier nachlesen. Morgen früh um sechs Uhr geht es weiter. Kommentieren und diskutieren Sie mit!

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Am Montag in seiner Friedrichshainer Wohnung tot aufgefunden worden: der aus dem ZDF bekannte Wettermoderator Ben Wettervogel.
Am Montag in seiner Friedrichshainer Wohnung tot aufgefunden worden: der aus dem ZDF bekannte Wettermoderator Ben Wettervogel.Foto: dpa/Soeren Stache

12.16 Uhr, vor 70 Jahren: In Berlin verhallen die Sirenen für diesen Tag, dieser Luftangriff ist zu Ende. Besonders schwer getroffen wurden am 3. Februar 1945 Mitte, Kreuzberg und Wedding. Unser Autor Thomas Lackmann hat sich anlässlich des 70. Jahrestags des schwersten Bombenangriffs auf Berlin im Zweiten Weltkrieg auf eine Spurensuche in der Hauptstadt begeben. Seinen Beitrag über die Kriegsruinen von Berlin, "Die Spuren bleiben sichtbar", finden Sie hier.

12.00 Uhr, so sehen die neuen Züge der BVG aus: Die neue U-Bahn für die Linien U1 bis U4 wurde heute Vormittag aus dem Depot geholt und hielt am Bahnsteig des Olympiastadions. Bis zur ersten Fahrt wird es aber noch dauern, wie unser Verkehrsexperte Klaus Kurpjuweit berichtet. Er wird im Laufe des Tages noch näher auf die technischen Details eingehen.

11.41 Uhr, ZDF bestätigt: Ben Wettervogel ist tot. Wie das ZDF nun auch offiziell bestätigt hat, ist der aus dem Morgenmagazin bekannte Wettermoderator am Montag in seiner Berliner Wohnung aufgefunden worden. "Die Polizei geht von Selbstmord aus", heißt es auf der Nachrichtenseite heute.de. In "Mit Bestürzung haben wir heute Morgen vom Tod unseres ehemaligen Kollegen Ben Vogel erfahren. Wir sind tief betroffen", teilte der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen mit. "Leider konnte die Zusammenarbeit mit ihm als Wettermoderator im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt werden." Wettervogel wurde 53 Jahre alt.

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Luftangriff auf Berlin: Zurück am Ort des Schreckens
Luftangriff auf Berlin: Zurück am Ort des Schreckens

11.00 Uhr, vor 70 Jahren: Während des alliierten Luftangriffs auf Berlin durchschlägt gegen elf Uhr im U-Bahnhof Bayerischer Platz eine Bombe die Decke. 63 Menschen sterben. Für unseren Kiezblog Bayerisches Viertel haben wir mit Zeitzeugen gesprochen, die den Angriff im U-Bahnhof erlebt haben. Über diesen Link finden Sie deren Berichte, in Texten und Videos.

10.35 Uhr, Moderator Ben Wettervogel laut Medienberichten tot aufgefunden: Spiegel Online zufolge ist der bekannte ZDF-Wettermoderator Ben Wettervogel bereits am Montag tot in seiner Wohnung in Friedrichshain aufgefunden worden. Eine offizielle Bestätigung gibt es auch nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur bislang nicht. Polizei und Feuerwehr bestätigten gegenüber dem Tagesspiegel lediglich, dass es am Montag einen Einsatz in der Boxhagener Straße gab und Ermittlungen zu einer toten Person dort laufen. Die Morgenmagazin-Kollegen Dunja Hayali, Mitri Sirin und Thomas Skulski sowie ARD-Wettermoderator Karsten Schwanke haben sich bei Twitter bestürzt über die Nachricht geäußert.

10.27 Uhr, vor 70 Jahren: Die Sirenen in Berlin heulten auf, Fliegeralarm. Am 3. Februar 1945 flogen die Alliierten ihren größten Luftangriff auf Berlin. 939 Flugzeuge der US Army Air Force waren im Einsatz. Bis 12.16 Uhr dauerte der Alarm. Unser Kollege Lothar Heinke (80), der das Ende des Zweiten Weltkriegs als Kind miterlebte, hat mit Zeitzeugen gesprochen. Seinen Bericht finden Sie hier.

10.13 Uhr, was lange währt, fährt endlich gut: 2006 wurde der neue Bahnhof Gesundbrunnen eröffnet - neun Jahre später, im Februar 2015, bekommt die Station auch so etwas wie ein Empfangsgebäude. Vielleicht kein Architektur-Schmuckstück, aber immerhin: Fahrgäste können wieder schnell zum Gleis und stehen dann nicht mehr vor Bauzäunen, hat unserer Nahverkehrsexperte Klaus Kurpjuweit festgestellt.

10.00 Uhr, wann gibt's die Richie-Allee? Einen Adenauerplatz gibt es, nämlich in Charlottenburg, die nächstgelegene Johannes-Rau-Straße aber findet sich erst in Oranienburg. Ganz schön kompliziert, die Sache mit der Ehrung ehemaliger Bundeskanzler und -präsidenten. Und wie könnte Berlin es im Fall des verstorbenen Richard von Weizsäcker handhaben? Lesen Sie hier einen Text von Tagesspiegel-Autor Bernd Matthies zum Thema. Wie würden Sie den Altbundespräsidenten ehren? Nutzen Sie die einfach zu bedienende Kommentarfunktion am Ende dieser Seite, um Ihre eigenen Vorschläge zu machen!

9.52 Uhr, Nußbaums Griff ins Klo: Bisher hat Ulrich Nußbaum Zeitungsbeiträge vom Anwalt formulieren lassen, für seine Kolumne in der „BZ“ (heute Nr. 1 zu Olympia) hat jemand den Satzbaukasten gereicht. „Mächtig auf den Senkel“ geht ihm was, es „tickt die Uhr“, der „Kapitän muss auf die Brücke“, am Schluss noch ein bisschen Buddy-Gefälligkeit — da zittert die Politik, fragt sich nur, vor was. Klimax: „Wer Schultoiletten zur Chefsache macht, der kann bei Olympia nicht kneifen“. Zum Start ein Griff ins Klo, urteilt unser Chefredakteur Lorenz Maroldt heute in seinem Checkpoint-Newsletter.

9.46 Uhr, Ostern kommt bestimmt: Noch Lebkuchen im Schrank? Schnell weg damit! In einem Kreuzberger Discounter tummelten sich am Montag schon diese possierlichen Schokohasen.

Ja, ist denn heut' schon Ostern? Diese possierlichen Schokoladenhasen tummelten sich am Montag schon in einem Discounter in Kreuzberg.
Ja, ist denn heut' schon Ostern? Diese possierlichen Schokoladenhasen tummelten sich am Montag schon in einem Discounter in...Foto: Ingo Salmen

9.30 Uhr, Mutti, Take That kommt heute! Falls es am Abend laut wird am Potsdamer Platz, könnte das an anwesenden Boygroup-Resten liegen. Anlässlich der Premiere von "Kingsman: The Secret Service" reist auch die britische Band Take That an und gibt gegen 19 Uhr ein kurzes Konzert im Sony-Center (Wir bitten um Pünktlichkeit!). Inzwischen sind die Jungs zwar nur noch zu dritt, nachdem Jason Orange die Band verlassen hat und Robiiiiiieeeee Williams dauerhaft pausiert, aber für ein bisschen 90er-Feeling reicht es sicher. Take That hat den Titelsong "Get ready for it" zum Film "Kingsman: The Secret Service" geschrieben. Unsere Redakteurin Anke Myrrhe trifft die drei Jungs gerade zum Interview. Mehr dazu am Nachmittag! In der Stadt sind übrigens auch Hauptdarsteller Colin Firth und Taron Egerton sowie Regisseur Matthew Vaughn.

Gestern noch zur Filmpremiere in Rom, heute Abend mit Mini-Konzert im Sony-Center: Take That - also der Rest der Truppe.
Gestern noch zur Filmpremiere in Rom, heute Abend mit Mini-Konzert im Sony-Center: Take That - also der Rest der Truppe.Foto: dpa/Ettore Ferrari

9.14 Uhr, Ebola-Verdacht nun zweifelsfrei ausgeräumt: Eine Blutanalyse hat den Ebola-Verdacht bei einem 40-Jährigen, der am Montag im Kreuzberger Urban-Krankenhaus vorstellig geworden war, inzwischen definitiv widerlegt. Das hat eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung soeben dem Tagesspiegel mitgeteilt. Dessen ungeachtet hat die Zahl der Masern-Kranken in Berlin jüngst auf 375 stark zugenommen.

9.10 Uhr, jetzt jehts ums Einjemachte: Gleich am ersten Tag sind wir gefragt worden, warum eigentlich im neuen Berlin-Ticker nicht berlinert wird. Dit könn' wa janz schnell ändarn wa. Denn nich janz Berlin is zujezogen. N'paar sind einfach ooch bloß umjezojen - als ditte noch jing. Jetzte is allet urst teuer jewordn mit die Mieten wa, das ditte ja nich mehr jeht. Wat dit allet mit dem neuen Tach zu tun hat? Na nüschte! Da kiekste wa!

9.01 Uhr, Horror-Kulturtipp für heute - mit Checkpoint-Verlosung: Last-Minute-Tickets gibt es noch für die Rocky Horror Show um 20 Uhr im Admiralspalast. Die Show läuft heute an und wird bis zum 15. Februar zu sehen sein - mit dabei: Sky du Mont (3.-8. Februar) und Martin Semmelrogge (10.-15. Februar) als Erzähler. Friedrichstraße 101, Mitte, Tickets kosten 34€. Wir verlosen zwei Freikarten (bis 12 Uhr Mail an checkpoint@tagesspiegel.de, Stichwort "Rocky Horror Show")

8.48 Uhr, Ex-BER-Technikchef verlässt auch Uni Cottbus: Falls jemand in der Uni Cottbus Herrn Großmann vermisst - der kommt nicht mehr. Der ehemalige Technik-Chef am Flughafen BER ist einst einen Korruptions-Skandal gestürzt, nun macht er auch an der Uni- den - Achtung, kesser Kalauer! - Abflug. Jochen Großmann hat seine langjährige Honorarprofessur zurückgegeben.

8.28 Uhr, Verkehr: Zwei neue Dauerbaustellen ab heute auf der Neuen Roßstraße in Mitte (zwischen Fischerinsel und Wallstraße ist bis Ende Dezember in beiden Richtungen nur ein Fahrstreifen abwechselnd frei - ein Ampel regelt den Verkehr) und in der Sellerstraße im Wedding (Richtung Heidestraße, vor Am Nordhafen ist bis Ende Oktober nur ein Fahrstreifen befahrbar) +++ Michael-Brückner-Straße (Schöneweide): zwischen Fennstraße und Hasselwerder Straße stadteinwärts nur zwei von drei Fahrstreifen (Mo-Fr 9-15 Uhr) +++ aktuelle Störungen sind bei der Verkehrsinformationszentrale einsehbar.

8.25 Uhr, das Wetter: Überwiegend dichte Bewölkung, teilweise schneit es, auf den Scheiben geparkter Autos liegt womöglich noch Schnee von Nacht und Morgen. Im Laufe des Tages kann sogar die Sonne durchschimmern. Temperaturen um den Gefrierpunkt, deshalb Vorsicht auf dem Weg zur Arbeit! Im Tagesverlauf Höchstwerte von rund +2 Grad.

8:22 Uhr, Schlangestehen groß in Mode: Auch heute reihen sich die Filmfans brav in die Schlange für den Berlinale-Vorverkauf in den Potsdamer-Platz-Arkaden ein. Einer von ihnen: unser Wissenschaftsredakteur Tilmann Warnecke.

8:05 Uhr, neue U-Bahn-Züge: Die BVG stellt heute ihre neuen U-Bahn-Züge für die Linien U1 bis U4 vor. Es geht um eine Investition von 158 Millionen Euro. Unser Nahverkehrsexperte Klaus Kurpjuweit wird zeitnah darüber berichten.

Die Chefin hat schon mal Platz genommen - hier allerdings noch vor dem herrlichen gelben Gestell der neuen U-Bahn.
Die Chefin hat schon mal Platz genommen - hier allerdings noch vor dem herrlichen gelben Gestell der neuen U-Bahn.Foto: dpa
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