Liveticker Berlin am Morgen : Darüber spricht Berlin an diesem Mittwoch

Frauenfeindliche Predigt in der Neuköllner Al-Nur-Moschee, bald ein neuer BER-Chef und eine schwerfällige Olympia-Kampagne. Das und mehr war heute Thema in unserem neuen Liveticker "Berlin am Morgen". Lesen Sie nach, was Berlin an diesem Mittwoch bewegt.

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Umstrittene Gastpredigt in Neuköllner Al-Nur-Moschee löst Debatte um Religionsfreiheit aus.
Umstrittene Gastpredigt in Neuköllner Al-Nur-Moschee löst Debatte um Religionsfreiheit aus.Foto: dpa

12:50 Uhr, darüber spricht Berlin an diesem Mittwoch: Eine frauenfeindliche Predigt in der Al-Nur-Moschee in Neukölln sorgt für Aufregung. +++ Keine Zeit: Berlinale-Chef Dieter Kosslick will nicht Olympia-Botschafter werden. +++ Karsten Mühlenfeld oder Michael Clausecker? Der Mehdorn-Nachfolger beim BER könnte am 20. Februar einchecken. +++ Großeinsatz in Mitte: Die Feuerwehr musste einen Kellerbrand löschen, die Torstraße war mitten im Berufsverkehr gesperrt. +++ Özdemir freigesprochen: "Mit ordentlich Speed hat der Staatsanwalt die Cannabis-Ermittlung gegen Cem Özdemir durchgezogen", kommentiert Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt im Checkpoint. +++ Schicksalsspiel für Luhukay? Hertha BSC empfängt heute Abend Bayer Leverkusen im Olympiastadion. +++ Toaster-Alarm im Bundestag: Aus Brandschutzgründen dürfen die Abgeordneten im Büro keine Weißbrotscheiben bräunen. +++ Homophober Angriff im Wedding: Männer-Gang beleidigt und schlägt zwei Frauen. +++ Das war unser Liveticker Berlin am Morgen für heute. Am Donnerstag sind wir wieder ab 6 Uhr für Sie da!

12:20 Uhr, Bei Änis Ben-Hatira rollt es: Es gibt nur schlecht gelaunte Gesichter bei Hertha BSC? Na, dann empfehlen wir ein Facebook-Video von Änis Ben-Hatira, 26, bekannt als gut verdienender Fußballprofi von Hertha, tunesischer Nationalspieler und Fahrer eines weißen Range Rover-Geländewagen. Der hat sich ein AB-Ticket der BVG gekauft und ist U-Bahn gefahren, "Back to the roots". Merke: Fußballer können nicht nur cool mit dicken Karren, Pokalen und Models gucken - sie sind auch so richtig glücklich zu machen mit einer schnöden Fahrt wie in Kindertagen mit der U-Bahn. Wie heißt es bei der BVG #weilwirdichlieben - Änis Ben-Hatira liebt's auf jeden Fall.

P.S.: Wer heute mit der U-Bahn zum Olympiastadion fährt: Lange Unterhosen nicht vergessen, es wird bitterkalt. Gegner ist Bayer Leverkusen. Ob es da Trainer Jos Luhukay warm ums Herz wird, ist unklar. Der Druck auf ihn und die Mannschaft steigt auf jeden Fall. Unseren Vorbericht zum Spiel können Sie hier lesen.

Wem die Snooker-Kugeln zu klein sind, kann sich heute auch Volleyball ansehen: Vor der Kür in der Champions League Ende März ist heute Bundesliga-Alltag für die BR Volleys angesagt. Am Abend empfängt der Deutsche Volleyball-Meister den TV Rottenburg (19.30 Uhr, Schmeling-Halle) und will gegen den Sechstplatzierten den zweiten Platz in der Bundesliga verteidigen.

12:10 Uhr, Ronnie the Rocket in Berlin: Ab heute rollen im Tempodrom wieder die Kugeln. Die besten Snookerprofis der Welt suchen beim German Masters ihren Champion. Mit am Start ist in diesem Jahr auch wieder Superstart Ronnie O'Sullivan. Mehr zum einzigen Turnier von Weltrang in Deutschland lesen Sie hier: 14.000 Karten sind für das German Masters schon verkauft, Tickets sind für alle Sessions aber noch erhältlich. Weitere Informationen dazu im Web unter http://www.snookerstars.de/.

11:50 Uhr, klare Aussagen in der Debatte: Seit gut anderthalb Stunden haben wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, zur Debatte mit der Frage: "Wie weit darf Religionsfreiheit gehen?" aufgerufen. Dazu können Sie die Kommentarfunktion am Ende dieses Livetickers nutzen. Und viele haben bereits davon Gebrauch gemacht. Dabei zeigt sich eine recht eindeutige Linie. Die meisten unserer Debattenteilnehmer kritisieren den Auftritt des ägyptischen Imam in der Al-Nur-Moschee entschieden.

User "JuppJupp" schreibt: "Hier zeigt sich einmal mehr, dass es neben den sog. "Vorzeige-Moscheen" (z.B. Sehitlik Moschee) noch viele andere Versammlungsstätten gibt, in denen eine geistige Strömung wiedergegeben und öffentlich propagiert wird, die so weit weg ist von unserem westlichen, aufgeklärten Denken, wie die Erde vom Mond."

User "Drwhox" wiederum schreibt: "Ganz klar! Diese - für mich- volksverhetzenden Aussagen haben eindeutig nichts mit Religion zu schaffen! Für mich sind es - strafbewehrte, politische, verhetzende - Aussagen!"

Ein anderer, User "Hasshoff" versucht eine Trennung herzustellen: "Klare Linien. Wir haben Gesetze. Hat dieser Prediger aus dem geistigen Mittelalter gegen eins verstoßen? Wenn ja - muss die Exekutive eingreifen. Wenn nein - müssen wir diesen Schwachsinn dulden. Wenn nein und wenn die Mehrheit der Legislative meint, es trotzdem nicht dulden zu können, muss sie ein neues Gesetz dagegen beschließen."

Auch auf unserer Facebook-Seite läuft die Debatte zum Thema.

"Das hat nichts mehr mit Religionsfreiheit zu tun. Sobald die durch das Grundgesetz garantierten Rechte in Frage gestellt werden, ist dies eine Bedrohung unserer freiheitlichen Werte", schreibt beispielsweise Natascha Römer. "Kein Grundrecht, auch nicht die Religionsfreiheit, gilt schrankenlos", argumentiert "Her Thaner".

Liebe Leserinnen und Leser, diskutieren sie weiter mit uns! Was geht im Namen der Religion und was nicht? Wo sehen Sie die Grenzen?

Die Ringe leuchten: Fünf Farben für fünf Kontinente setzen verleihen dem Olympiastadion neuen Glanz.
Die Ringe leuchten: Fünf Farben für fünf Kontinente setzen verleihen dem Olympiastadion neuen Glanz.Foto: dpa

11:25 Uhr, Kommt die Olympia-Bewerbung in Schwung? Seit gestern leuchten die fünf Ringe über dem Olympia-Stadion und tauchen die ehrwürdige Schüssel in stimmungsvolles Licht. Frank Henkel war sichtlich begeistert. Ist das nun der Startschuss für die Berliner Kampagne, immerhin steigt Ende Februar die entscheidende Abstimmung? Tagesspiegel-Sportchef Friedhard Teuffel sieht den Konkurrenten Hamburg bislang vorne.

Glauben Sie, dass Berlin das Ruder noch herumreißen kann? Oder ist das überhaupt nicht wünschenswert? Schreiben Sie uns Ihre Meinung zur Berliner Olympia-Bewerbung und diskutieren Sie in der Kommentarfunktion unter dem Ticker.

Strahlt wie ein Honigkuchenpferd: Frank Henkel im Angesicht der leuchtenden Ringe.
Strahlt wie ein Honigkuchenpferd: Frank Henkel im Angesicht der leuchtenden Ringe.Foto: dpa

Nachtrag aus dem Checkpoint: Gestern gab es einen herben Rückschlag für die Kampagne: Dieter Kosslick, Berliner Verdienstordenträger, verweigert sich der regierenden Stadtpolitik - er möchte nicht Olympiabotschafter sein. Wie zu hören ist, begründete der Berlinale-Chef seine Absage damit, genug zu tun zu haben. Für eine halbwegs diplomatische Antwort hat’s also gerade noch so gereicht. Mehr Zeit hat seit gestern Berlins Olympia-Unterstützer Jérôme Boateng: Beim Spiel der Bayern gegen Schalke (1:1) rannte er in der 17. Minute Sidney Sam um und flog vom Platz.

Drahtseilakt: Hier werden die Lichter mithilfe eines Teleskopkrans montiert.
Drahtseilakt: Hier werden die Lichter mithilfe eines Teleskopkrans montiert.Foto: dpa

11:00 Uhr, der Nächste bitte: Mal sehen, ob der Neue etwas schafft, was Hartmut Mehdorn nicht gelungen ist: die Ankündigung für die Ankündigung eines neuen Eröffnungstermins des künftigen Hauptstadtflughafens BER anzukündigen. Es wird sicher nicht leicht, aber wir drücken von dieser Stelle aus schonmal fest die Daumen. Hartmut Mehdorn hat das schöne Wort Terminkorridor zwar erfunden, es aber leider nicht geschafft, den Begriff mit Leben zu füllen.

Wer der neue BER-Chef und damit Mehdorn-Nachfolger wird, ist noch offen. Karsten Mühlenfeld und Michael Clausecker sind die heißen Kandidaten. Aber wann der Nachfolger verkündet werden soll, hat unser Kollege Thorsten Metzner schon herausgefunden. Es soll am 20. Februar soweit sein. Wir haben also schonmal einen Ankündigungskorridor. Einen echten Eröffnungstermin gibt es noch nicht. Das käme eindeutig zu früh. Was Metzner dafür zu den neuen BER-Personalien noch recherchiert hat, können Sie hier nachlesen.

Das Debakel um den neuen Flughafen in Bildern
Ende August 2012 hatte der Regierende Bürgermeister und Aufsichtsratvorsitzende des BER, Klaus Wowereit, noch die Verantwortung für das Flughafen-Desaster übernommen. Am 24.05.2013 wies er jedoch eine persönliche Verantwortung für die mehrfache Verschiebung des Eröffnungstermins im BER-Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses von sich. Doch nun, Mitte Dezember ist sein Comeback als Aufsichtsrat sicher.Weitere Bilder anzeigen
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13.12.2013 10:52Ende August 2012 hatte der Regierende Bürgermeister und Aufsichtsratvorsitzende des BER, Klaus Wowereit, noch die Verantwortung...

10:41 Uhr, "Sieg Heil"-Rufer stellt sich der Polizei: Nach der Veröffentlichung von Fotos durch die Polizei hat sich einer der Tatverdächtigen gestellt. Sie hatten einer Straßenbahn in Köpenick Naziparolen gegrölt und Reizgas versprüht. Der andere Verdächtigte wird noch immer gesucht. Hier kommen Sie zu unserem Artikel mit dem Fahndungsfoto.

10:35 Uhr, ein Date mit Take That! 20 Jahre ist es her, dass Take That zum ersten Mal in Berlin spielten. Nun waren die Briten wieder da – gereift und dezimiert traten sie bei der Premiere des Films „Kingsman“ auf. Kollegin Anke Myrrhe war Fan der ersten Stunde und traf für uns den Rest der Boygroup - und durfte keine zehn Minuten mit ihren einstigen Idolen sprechen.

10:28 Uhr, ein Blick zur Technischen Universität: Wie schon unlängst an der Freien Universität ist jetzt auch an der Technischen Universität bei den Gremienwahlen der amtierende Präsident gestärkt worden. Die Liste von TU-Präsident Christian Thomsen gewann bei den ProfessorInnen im Akademischen Senat einen Sitz dazu. Einen Achtungserfolg erzielte die neue studentische Liste „Profs abschaffen“. Sie schaffte zwar nicht den Sprung auf einen der 25 Sitze im Akademischen Senat. Wohl aber errang sie einen Sitz der 61 Sitze im Erweiterten Akademischen Senat und kann nun dort auf ihr Ziel hinwirken, die Zeit "der alten schlauen Männer mit sperrigem Habitus" zu beenden.

10:20 Uhr, Hommage an Ben Wettervogel: Das ZDF-Morgenmagazin hat heute morgen des gestern verstorbenen Meteorologen Ben Wettervogel gedacht. Dabei haben die Moderatoren auf die zahlreichen Beileidsbekundungen verwiesen und immer wieder einen kleinen Videoclip eingespielt, den sie hier auf der Facebook-Seite des Morgenmagazins sehen können:

10:12 Uhr, Krupp will den Eisbären-Kader umkrempeln: Die Playoffs sind nach vier Pleiten in Serie schon fast außer Reichweite, deshalb legt der ehemalige NHL-Spieler und Nationaltrainer Uwe Krupp als Coach der Eisbären den Fokus schon auf die kommenden Spielzeit. Vermutlich will der 49-Jährige den Kader runderneuern. Wie Krupp seine Aufgabe beim ehemaligen Serienmeister angeht, können Sie in Claus Vetters Hintergrund-Stück "Der stille Beobachter" nachlesen.

9.55 Uhr, heute Abend in Berlin: Post-Punk? Indie-Rock? New-New-Wave? Egal, Interpol ist eine großartige Band, die nach längerer Auszeit wieder zurück ist mit ihrem kühlen, dunklen aber auch sehr klaren Sound. Heute Abend spielen die New Yorker in der Columbiahalle. Restkarten gibt es an der Abendkasse für 42 Euro.

Nicht weniger dramatisch geht es in der Deutschen Oper zu. Dort wird Elektra aufgeführt und die Vatermordrächerin ist unter den tragisch-monströsen Frauenfiguren der griechischen Mythologie vielleicht die erschütterndste. Los geht es um 20 Uhr und nach Auskunft der Deutschen Oper gibt es an der Abendkasse noch eine schöne Auswahl an Karten in allen Preisklassen (29 bis 90 Euro).

Hier ein Video von Interpol und ihrem Song "Barricade" aus dem Jahr 2010:

9.29 Uhr, Vitamine für Berlin: Die halbe Stadt liegt mit Erkältungen und Grippen flach. Obst soll da bekanntlich vorbeugen und helfen - trotzdem essen die Deutschen immer weniger davon. Das will die Fruit Logistica ändern. Die größte Fachmesse für Obst und Gemüse startet heute in Berlin. Hier erfahren Sie, was Sie dort erwartet.

Einen Apfel am Tag? Die Deutschen essen weniger Obst.
Einen Apfel am Tag? Die Deutschen essen weniger Obst.Foto: dpa / Angelika Warmuth

9.23 Uhr, Dauerfrost in Berlin und Umgebung: In der Hauptstadt überwiegen heute dichte Wolken, bislang war die Sonne nicht zu sehen. Dazu sollen vereinzelt Schneeschauer durchziehen, die schwach bis mäßig ausfallen können. Die Temperatur steigt bis zum Nachmittag auf Werte zwischen minus 2 und 0 Grad.

Der erste Schnee in Berlin und Brandenburg
Farbenfroh im Weiß: Ein Schneemann und seine 9-jährige Erbauerin Marie im elterlichen Garten in Stahnsdorf. Wenn auch Sie schöne Bilder vom Winter gemacht haben und sie in dieser Bilderstrecke sehen möchten, einfach per E-Mail an leserbilder@tagesspiegel.de schicken!Weitere Bilder anzeigen
1 von 40Foto: Mario Prikker
30.12.2014 11:35Farbenfroh im Weiß: Ein Schneemann und seine 9-jährige Erbauerin Marie im elterlichen Garten in Stahnsdorf. Wenn auch Sie schöne...

9.06 Uhr, Wie weit darf Religionsfreiheit gehen?: Die Gastpredigt des aus Ägypten stammenden Imam Sheikh Abdel Moez al Eila an der Al-Nur-Moschee in Neukölln wird heftig kritisiert. Innensenator Frank Henkel (CDU) nennt sie "abstoßend und eine Zumutung für jeden klar denkenden Menschen". Der Berliner Verfassungsschutz hält die Predigt für demokratiefeindlich. Hintergrund sind frauenfeindliche Äußerungen des Imam.

Er hatte im Januar gesagt, eine Frau dürfe sich dem Sex mit ihrem Mann nie verweigern, ansonsten würde sie von den Engeln verflucht. Sie dürfe auch nicht ohne Erlaubnis des Mannes das Haus verlassen oder einen Beruf ausüben.

Gleichzeitig wird in Berlin über die Frage diskutiert, ob muslimische Mädchen auch im Unterricht Kopftuch tragen sollen? An Grundschulen in Berlin wird darum gerungen. Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) fordert jetzt ein Eingreifen der Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) - für die freie Religionsausübung und gegen Verbote. Wie weit darf Religionsfreiheit in Berlin gehen?

Diskutieren Sie mit und nutzen Sie, liebe Leserinnen und Leser, dafür die Kommentarfunktion am Ende dieses Livetickers.

8:46 Uhr, Update zum Kellerbrand: Die Feuerwehr hat den Kellerbrand in der Torstraße gelöscht und die Einsatzkräfte ziehen nach und nach ab. In wenigen Minuten sollte der Verkehr in Berlin-Mitte wieder wie gewohnt rollen bzw. stop-and-go-en. Drei Personen wurden kurzzeitig von den Rettungskräften betreut, ernsthaft verletzt wurde aber keine von ihnen.

8:31 Uhr, Brand in der Torstraße: Wegen eines Kellerbrandes in der Torstraße ist die Berliner Feuerwehr zu einem Großeinsatz ausgerückt. Die Straße ist derzeit zwischen Acker- und Bergstraße gesperrt. Zunächst gab es keine Angaben über Verletzte. Auch die Ursache des Brandes ist vorerst unklar.

Foto: dpa

8:30 Uhr, Kinofans aufgepasst: Ber-li-na-le! Ohoo! Ber-li-na-le! Ohohoho! Morgen geht's los, endlich. Haben Sie Ihre Festivalwochen schon straff durchorganisiert? Falls ja, haben Sie uns etwas voraus und wir wünschen ganz viel Spaß bei der cineastischen Entdeckungsreise. Falls nein, erfahren Sie hier, wie Sie dieses Mal wirklich an die Tickets für Ihren Wunschfilm kommen und wie die ganze Sache mit dem Vorverkauf eigentlich funktioniert. Welche Filme Sie sich vielleicht besser nicht anschauen (oder doch?), lesen Sie hier in unserem Überblick zu den schrägsten Filmen des Festivals. Einen ganz ernsthaften Ausblick auf das, was künstlerisch zu erwarten ist, finden Sie hier. Und hier lesen Sie eine Würdigung der Berlinale als politisches Festival, das verteidigt, was Gewalt und Terror nicht zulassen wollen: Widerrede, Schönheit, Witz, Träume. Viel Spaß im Kino!

8:19 Uhr, nochmal ein kurzer Blick auf den Checkpoint: "Mit ordentlich Speed hat der Staatsanwalt die Cannabis-Ermittlung gegen Cem Özdemir durchgezogen", schreibt Lorenz Maroldt. Der Grünen-Chef selbst sagte dem Tagesspiegel gestern Abend unter anderem: "Es freut mich, dass mich die Staatsanwaltschaft entkriminalisiert hat." Was er noch zur Einstellung des Verfahrens sagte, können Sie hier nachlesen.

8.08 Uhr, Berlin ist überall: Berlin am Morgen auch in den USA. Unser Kollege Axel Gustke weilt gerade im Süden der USA. Dort hat er beim Spazierengehen in Duluth, Georgia, ein Auto mit Berliner Kennzeichen entdeckt. Wie es dahin kam? Unklar. Luftlinie liegen zwischen Berlin-Mitte und Duluth, Georgia genau 7.540,59 Kilometer.

Berliner in den USA.
Berliner in den USA.Foto: Axel Gustke
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