Liveticker "Berlin am Morgen" : Maklerprovision, Schulverfall, Autounfall

Einige Vermieter tricksen offenbar bei der Provision. Fragen eines Schulleiters brachten das Ausmaß der maroden Schulen ans Tageslicht. Im Dreieck Neukölln gab es einen schweren Unfall. Lesen Sie die Nachrichten des Morgens im Liveticker nach.

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Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen: Nach diesem Prinzip sollen Mietinteressenten für öffentlich ausgeschriebene Wohnungen von der Maklerprovision befreit werden.
Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen: Nach diesem Prinzip sollen Mietinteressenten für öffentlich ausgeschriebene...Foto: Axel Heimken/dpa

Darüber spricht Berlin an diesem Mittwoch:

Auto überschlägt sich im Autobahndreieck Neukölln: Ein Opel-Fahrer ist am Morgen im Autobahndreieck Neukölln schwer verunfallt. Sein Wagen überschlug sich und rammte eine Laterne, der 31-Jährige kam jedoch mit leichten Verletzungen davon. Der Britzer Tunnel war wegen des Unfalls zweieinhalb Stunden im Berufsverkehr gesperrt, es kam zu erheblichen Staus.

Die Geschichte der maroden Schulen: Die Sommerferien stehen in Berlin vor der Tür. Alle Klassenarbeiten sind geschrieben. Aber das große Thema des Schuljahrs bleibt: die maroden Schulen. Nur die unbequemen Fragen eines Schulleiters aus Friedrichshain brachten das Ausmaß überhaupt ans Licht. Unsere Schulexpertin Susanne Vieth-Entus hat die Geschichte aufgearbeitet.

So tricksen Vermieter bei der Maklerprovision: Überteuerte Ablösen für uraltes Mobiliar, sich vom Mietinteressenten einen Maklerauftrag unterschreiben lassen. Seit dem 1. Juni dürfen bei öffentlich ausgeschriebenen Mietwohnungen eigentlich keine Vermittlungsgebühren mehr erhoben werden. Einige finden dennoch einen Weg zum Geld, wie unser Autor Martin Niewendick herausgefunden hat.

Kurz vermeldet: Philipp Mißfelder ist tot: Der 35-jährige CDU-Politiker starb in der Nacht zu Montag an einer Lungenembolie. +++ Streit um Spielstraße vor Gericht: Anwohnerin geht gegen Ausweisung der Gudvanger Straße in Prenzlauer Berg als Teilzeit-Spielstraße vor. +++ Brandstiftungen in Neukölln und Friedrichshain: Polizei ermittelt nach zwei Autobränden wegen eines politischen Motivs. +++ Radfahrer kollidiert mit Lkw: 16-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

11.57 Uhr - Unfallfahrer kommt mit leichten Verletzungen davon: Zunächst war von schweren Verletzungen die Rede, doch nun hat die Polizei mitgeteilt, dass der 31-Jährige, der am Morgen mit seinem Opel schwer im Autobahndreieck Neukölln verunfallt ist, lediglich leichte Verletzungen erlitten hat. Sein Auto blieb mit Totalschaden liegen.

11.40 Uhr - Auch Kutschpferde haben ein Recht auf Pause: Bei Hitze steht Kutschpferden alle zwei Stunden eine Auszeit zu. Nicht alle Kutscher halten sich daran. Eine CDU-Politikerin fordert sogar einen freien Tag pro Woche für die Tiere.

11.27 Uhr - Philipp Mißfelder ist tot: Der CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder ist tot. Er starb völlig überraschend in der Nacht von Sonntag auf Montag an einer Lungenembolie, wie laut DPA nach Teilnehmerangaben im Bundesvorstand der CDU bekanntgegeben wurde. Mißfelder wurde 35 Jahre alt. Er hatte schon als Vorsitzender der Jungen Union für Aufsehen in der Politik gesorgt, teils mit radikalen Vorschlägen zur Gesundheitsversorgung von Senioren.

11.24 Uhr - Auch Busverkehr normalisiert sich: Nach der inzwischen aufgehobenen Sperrung des Britzer Tunnels wegen eines schweren Autounfalls normalisiert sich nun auch wieder der Busverkehr, wie die BVG mitteilt. Die Linien M44, 171, 181, 246, 277 und 370 fahren wieder weitgehend planmäßig.

11.20 Uhr - Nicht nur der Richter hat geschlampt: Die Entlassung zweier Sexualtäter aus der Sicherungsverwahrung hat vor einigen Tagen großes Aufsehen erregt. Das Gericht hatte ihre anhaltende Gefährlichkeit nicht rechtzeitig überprüft. Nun wird deutlich: Nicht allein der Richter der Strafvollstreckungskammer hat geschlampt, es gab eine ganze Kette an Fehlern.

11.14 Uhr - Wie ein Handballstar zum Stasi-Opfer wurde: Am Tag, an dem er seinen größten Triumpf hätte erleben könnten, ertränkte er seinen Frust in Alkohol. Wolfgang Böhme zählte zu den besten Handballern der DDR. Dann geriet er in die Fänge der Stasi - und verpasste die Teilnahme am Olympischen Turnier 1980 in Moskau. Die DDR holte Gold. Heute Abend um 18.30 Uhr können Sie sich Böhmes Geschichte im Kino Babylon ansehen. Christoph Dach über einen Sportler "in der Manndeckung des Staates".

11.01 Uhr - So tricksen Vermieter bei der Maklerprovision: Überteuerte Ablösen für uraltes Mobiliar, sich vom Mietinteressenten einen Maklerauftrag unterschreiben lassen. Seit dem 1. Juni dürfen bei öffentlich ausgeschriebenen Mietwohnungen eigentlich keine Vermittlungsgebühren mehr erhoben werden. Einige finden dennoch einen Weg zum Geld, wie unser Autor Martin Niewendick herausgefunden hat.

10.45 Uhr - Streit um Spielstraße vor Gericht: Einmal in der Woche ist die Gudvanger Straße in Prenzlauer Berg nur für Kinder geöffnet. Dienstags von 10 bis 18 Uhr dürfen Autos weder durchfahren, noch dort parken. Eine Anwohnerin geht gerichtlich dagegen vor. Der Bezirk sieht sich auf der sicheren Seite - die Spielstraße sei eine Veranstaltung wie ein Wochenmarkt oder ein Straßenfest.

10.38 Uhr - Vorfreude auf den neuen Checkpoint-Autor: Die Ferienzeit wirkt sich auch auf unseren Checkpoint-Newsletter aus. Diese Woche erscheint er noch täglich. Ab kommender Woche bis zum Ferienende nur jeden Montag. Und ab morgen schon übernimmt unser Berlin-Chef Robert Ide als Urlaubsvertretung von Lorenz Maroldt die Tastatur. Bei Twitter sorgt das schon für Vorfreude.

10.14 Uhr - Die Geschichte der maroden Schulen: Die Sommerferien stehen in Berlin vor der Tür. Alle Klassenarbeiten sind geschrieben. Aber das große Thema des Schuljahrs bleibt: die maroden Schulen. Nur die unbequemen Fragen eines Schulleiters aus Friedrichshain brachten das Ausmaß überhaupt ans Licht. Unsere Schulexpertin Susanne Vieth-Entus hat die Geschichte aufgearbeitet.

9.58 Uhr - Wie schützen Sie sich vor Taschendiebstahl? "Wir nehmen nie mehr als 15 Euro für die täglichen Touren mit." So einfach wie eine Touristin aus Nordrhein-Westfalen, mit der unsere Kollegin Jana Scholz gesprochen hat, dürfte das Leben für die wenigsten Berliner sein. Wer sich in der Stadt bewegt, kommt kaum ohne Bargeld, Kreditkarte, Smartphone und mehr aus. Doch gerade im Sommer, wenn die Kleidung luftiger wird, weiß man oft nicht, wohin damit. Wenn die Straßen voller Leute sind, lockt das auch Taschendiebe an. Wie tun Sie dagegen? Wohin mit dem Geld, wohin mit dem Handy? Lassen Sie uns wissen, wo Sie in der Stadt Ihre Wertsachen lassen, indem Sie die Kommentarfunktion unseres Tickers nutzen. Und keine Sorge, dass Kriminelle auf neue Ideen gebracht werden könnten. Die Profis wissen schon längst, wo Sie etwas finden können.

Nicht so locker sitzen lassen: Das Portemonnaie, das aus der Gesäßtasche hervorlugt, ist leichte Beute.
Nicht so locker sitzen lassen: Das Portemonnaie, das aus der Gesäßtasche hervorlugt, ist leichte Beute - das meint auch die...Foto: Thilo Rückeis

9.37 Uhr - Voll in Mode: Wenn Sie nicht wissen, was Sie heute anziehen sollen, lassen Sie sich doch von der Fashion Week inspirieren. Alles, was die Modewoche zu bieten hatte, können Sie im reichhaltigen Blog unserer Mode-Redaktion noch einmal nachlesen.

9.33 Uhr - Signalstörung in Niederschönhausen: Wegen einer Signalstörung am Pastor-Niemöller-Platz kommt es derzeit zu Verzögerungen bei der Straßenbahnlinie M1, wie die BVG mitteilt.

9.30 Uhr - Die Sommerbaustellen der S-Bahn: Von S1 bis S8 - (fast) überall wird gewerkelt. Lesen Sie hier, was in diesem Sommer auf ÖPNV-Kunden zukommt.

9.24 Uhr - Staus im Osten lösen sich auf: Nachdem der Britzer Tunnel wieder freigegeben worden ist, lösen sich die großen Staus im Osten immer mehr auf. Dafür staut es sich im Westen gehörig - das übliche Prozedere im Berufsverkehr.

9.11 Uhr - Einigung in Griechenland-Krise: Ein Blick zu den Nachbarn. Aus Brüssel kommt die Nachricht, dass es nach einem Verhandlungsmarathon eine Einigung im griechischen Schuldendrama gibt. Zu den Einzelheiten halten wir Sie in unserem Griechenland-Liveticker auf dem Laufenden. Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt hatte heute Morgen in seinem Checkpoint-Newsletter bereits auf eine Berliner Lösung hingewiesen - entdeckt von Ex-Piratenchef Bernd Schlömer im Restaurant Filoxenia in Friedenau: "'Varoufakis-Teller' (Baby-Calamari, Gemüse, Salat – 4860 Drachmen) und 'Grexit-Teller' (Gyros, Tzatziki, Rote Bete, dicke Bohnen, Feta – 3600 Drachmen). Er hat auch schnell ausgerechnet, was der Varoufakis-Teller in Euro kostet: 14,50 Euro. Hinzuzufügen wäre: noch."

9.02 Uhr - Berliner AfD froh über "Richtungsentscheid": Mund abputzen, weitermachen. Der alte Sammer-Spruch scheint auch die Devise der Berliner AfD nach den Turbulenzen der letzten Wochen in der Bundespartei zu sein. Der Landesverband rechnet mit 100 Parteiaustritten, ist aber froh, dass mit dem Abgang Bernd Luckes jetzt ein "Richtungsentscheid" gefallen ist.

8.56 Uhr - Mädchen läuft auf die Straße, von Auto angefahren: Ein unachtsamer Moment, schon war es passiert. In der Afrikanischen Straße in Wedding ist am Sonntagabend gegen 19 Uhr ein achtjähriges Mädchen zwischen parkenden Autos hindurch auf die Straße gelaufen. Eine 48-jährige Opel-Fahrerin, die in Richtung Müllerstraße unterwegs war, erfasste das Kind. Es kam zur Beobachtung auf die Intensivstation.

8.45 Uhr - Britzer Tunnel wieder freigegeben: Nach Angaben der Verkehrslenkung ist der Britzer Tunnel vor wenigen Minuten auch stadtauswärts wieder freigegeben worden. In beiden Richtungen soll der Verkehr wieder fließen - allerdings derzeit nur in gemäßigtem Tempo. Es wird weiterhin empfohlen, die Unfallstelle rund ums Autobahndreieck Neukölln zu umfahren.

8.32 Uhr - Auswirkungen auch auf Busverkehr: Wie die BVG meldet, kommt es auf den Linien M44, 171, 181, 246, 277, 370 infolge des Unfalls im Autobahndreieck Neukölln zu erheblichen Verspätungen.

8.28 Uhr - Update zum Unfall am Britzer Tunnel: Nach Polizeiangaben hat sich der Unfall kurz nach 6 Uhr hinterm Britzer Tunnel im Autobahndreieck Neukölln ereignet. Der Unfall war so heftig, dass Autoteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurden. Allerdings war kein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt. Der Fahrer musste zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Öl ist ausgelaufen, das nun abgebunden werden muss. Außerdem müssen laut Polizei die schwer beschädigten Lichtmasten demontiert werden. Der Britzer Tunnel ist stadtauswärts gesperrt, um Stau im Tunnel zu vermeiden.

8.07 Uhr - Britzer Tunnel nach Unfall stadtauswärts gesperrt: Auf A100 und A113 staut sich der Verkehr zurzeit in erheblichem Maße. Der Grund ist ein schwerer Unfall im Autobahndreieck Neukölln, wie die Verkehrsinformationszentrale meldet. Dort ist am Morgen ein Pkw stadtauswärts ins Schleudern geraten und hat sich überschlagen. Dabei berührte er auch zwei Lichtmasten auf dem Mittelstreifen. Der Britzer Tunnel ist stadtauswärts gesperrt. Stadteinwärts konnte inzwischen ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Mit erheblichen Verzögerungen ist zu rechnen. Autofahrer sollten nach Möglichkeit das Gebiet weiträumig ausweichen. Genutzt werden kann dazu ab Waltersdorfer Dreieck stadteinwärts die A117.

7.58 Uhr - Klares Leser-Urteil: Vom ICC per Tunnel zum BER? Das finden viele Leser einfach nur irre. Egal, ob Lehmboden nun den Tunnelbau erschweren sollte oder nicht. Der Vorschlag von Architekt Gisbert Dreyer jedenfalls hat bei Twitter eindeutige Reaktionen hervorgerufen.

7.52 Uhr - Straßenbahn erfasst Fußgängerin: Eine 33-Jährige ist am Sonntag schwer verletzt worden, als sie um 15 Uhr die Wisbyer Straße überqueren wollte, um zur Scherenbergstraße zu gelangen. An der Fußgängerfurt der Straßenbahn übersah sie die herannahende M13. Trotz einer Notbremsung erfasste die Bahn die Frau, die mit Kopfverletzungen und Beinbrüchen ins Krankenhaus kam.

7.47 Uhr - Rentnerin als Dealer-Komplizin? Im Prozess gegen eine 74-Jährige, die Drogenhändler unterstützt und 435.000 Euro in ihrer Wohnung gebunkert haben soll, könnte es zum Urteil kommen. Die Rentnerin hat laut Anklage zudem knapp 10.000 Euro Sozialleistungen erschlichen (10 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 606).

7.37 Uhr - Ein Tunnel ist auch keine Lösung: Ein zweiter BER in Sperenberg, das ICC als Terminal für den innerstädtischen Check-in - und die Anbindung per Tunnel. Das hatte Architekt Gisbert Dreyer kürzlich vorgeschlagen, um die Verkehrswege nach Schönefeld zu entlasten. Der Tunnelbau? Kein Problem, alles Sandboden, befand er. Lehmboden, garniert mit Steinen, vermutet hingegen Tagesspiegel-Leser Ulrich Waack. Er hat sich vor einigen Jahren intensiver mit dem Untergrund befasst.

7.25 Uhr - Auf und ab beim Wetter: Wolken, Regen, ab dem Nachmittag gar Gewittergefahr. Heute sieht's nicht rosig aus mit dem Sommer. Auch morgen kommt der noch nicht wieder in Schwung, allerdings ist da ja ohnehin noch knallhart Unterricht angesagt (Frühstück, Sportfest, Klassenzimmer putzen, ff.). Doch es gibt Hoffnung: Ab Mittwoch, pünktlich mit dem Start der Sommerferien, kehrt der Sommer zurück – es wird sonniger, zum Ende der Woche steigen die Temperaturen auf bis zu 30 Grad.

7.12 Uhr - Jugendlicher Radfahrer nach Unfall in Lebensgefahr: Durch eine Kollision mit einem Lastwagen hat sich ein 16-jähriger Radfahrer am Sonntagnachmittag in Weißensee lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Jugendliche wollte gegen 16 Uhr von einem Feldweg aus nach links in den Blankenburger Pflasterweg einbiegen. Dazu musste er die Bundesstraße B2 kreuzen. Offenbar übersah er den Lastwagen einer 27-jährigen Fahrerin, die stadtauswärts in Richtung Lichtenberg unterwegs war. An dieser Stelle sind 70 km/h erlaubt. Die Frau konnte nicht mehr ausweichen.

7.00 Uhr - Zwei Autobrände in der Nacht: In unmittelbarer Nähe sind heute Nacht zwei Autos in Flammen aufgegangen. Um 1.35 Uhr brannte in der Bahrfeldtstraße in Friedrichshain ein Renault-Lieferwagen. Um 2 Uhr schlugen Flammen auf einem Mercedes in der Treptower Straße in Neukölln empor. In beiden Fällen konnte die Feuerwehr die Brände schnell löschen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Staatsschutz ermittelt wegen eines möglichen politischen Hintergrunds.

6.47 Uhr - Griechen in Berlin rücken zusammen: 14 Stunden haben die Staats- und Regierungschefs der Eurogruppe verhandelt, doch noch gibt es kein Ergebnis in der Griechenland-Krise (die Ereignisse der Nacht und alle weiteren Entwicklungen finden Sie in unserem Griechenland-Liveticker). In Berlin jedenfalls rücken die Griechen zusammen, die orthodoxe Gemeinde ist eine Anlaufstelle nicht zuletzt für jene, die wegen der Krise ihre Heimat verlassen haben - mit der Himmelfahrtskirche in Steglitz als Treffpunkt.

6.36 Uhr - Da hilft auch kein Regen: In zwei zentralen Parks am Potsdamer Platz sind immer wieder die Grünflächen ruiniert. Sie müssen nun teuer wieder hergerichtet werden. Noch aufwendiger gestaltet sich die Reparatur der großen Wippen - sie haben sich als Fehlkonstruktion erwiesen, doch der Hersteller ist längst pleite.

6.22 Uhr - S-Bahn baut zwischen Blankenfelde und Mahlow: Die S-Bahn-Linie S2 ist seit 4 Uhr heute Morgen bis zum 31. Juli um 22 Uhr an ihrem Südzipfel zwischen Blankenfelde und Mahlow unterbrochen. Der Grund sind Arbeiten an Gleisen und Weichen sowie zur Brückenabdichtung. Auf diesem Abschnitt ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. In Mahlow fahren die Züge abwechselnd von den Gleisen 2 und 3. Weitere Alternativen: zwischen Blankenfelde, Südkreuz, Potsdamer Platz und Gesundbrunnen die Linie RE3, zwischen Blankenfelde und Friedrichstraße die Linie RE7. Der zweite Bauabschnitt kommt bestimmt: Vom 31. Juli, 22 Uhr, bis 31. August, 1.30 Uhr besteht zwischen Blankenfelde und Lichtenrade Ersatzverkehr mit Bussen. Alle Details zu den Baumaßnahmen finden Sie hier.

6.08 Uhr - Das Wetter: Nein, es ist noch nicht Herbst, auch wenn es so aussieht. Heute bestimmen meist dichte Wolken das Wetter, dazu regnet es immer wieder. Vor allem am Nachmittag kann der Regen auch gewittrig und örtlich kräftig ausfallen. Die Sonne zeigt sich dazwischen nur kurz. Immerhin: Die Temperaturen erreichen Höchstwerte um 22 Grad.

Auf der Stadtautobahn A 100 beginnen heute Abend Bauarbeiten.
Auf der Stadtautobahn A 100 beginnen heute Abend Bauarbeiten.Foto: Thilo Rückeis

6.00 Uhr - Baustellen in ganz Berlin: Die Berliner Sommerbaustellen werden eingerichtet. Los geht es auf der A 100. Heute Abend, um 20 Uhr, beginnt die Sanierung der Eisenbahnbrücke über der Stadtautobahn nahe dem ICC. Sieben Wochen lang wird es hier zu Staus kommen: Statt drei gibt es zwei Spuren. Und die Zu- und Ausfahrten Halenseestraße und Messedamm sind gesperrt. Lesen Sie hier, wo Sie in den nächsten Wochen noch mit Behinderungen rechnen müssen.

Und auch bei der S-Bahn beginnt heute der Bausommer: Zwischen Mahlow und Blankenfelde fahren bis Ende August keine Züge mehr. Vom 31. Juli an ist der Abschnitt Lichtenrade-Blankenfelde zu. Weitere Großbaustellen folgen: auf dem Ring zwischen Bundesplatz und Halensee.

Unser Liveticker Berlin am Morgen: Morgens und vormittags finden Sie montags bis freitags hier auf unserer Berlin-Seite bei Tagesspiegel.de ab jetzt immer unseren neuen Liveticker. Hier können Sie lesen, was Berlin bewegt und was heute wichtig wird. Mit uns kommen Sie gut in den Tag. Was läuft in der Stadt? Wer kommt zu Besuch? Was meldet die Polizei? Was recherchiert die Tagesspiegel-Redaktion? Wo stockt mal wieder der Verkehr, gibt es Probleme mit Bussen und Bahnen? Wie wird das Wetter? Was tut sich in den Social Media, bei Twitter oder Facebook, mit Blick auf #Berlin? Was schreibt Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt in seinem Berlin-Newsletter Checkpoint? Was machen unsere Kiezblogger? Worüber berichten die anderen Berliner Medien?

Wie geht es weiter beim BER, kommt Berlin beim Wohnungsbau in Zeiten der Gentrifizierung sowie bei der Sanierung der Schulen endlich voran? Wie schlägt sich der neue Regierende? Wie hat Hertha gespielt, wie Union, wie Alba? Haben die Eisbären und die Füchse gewonnen? Was tut sich an den Unis und in Berliner Unternehmen? Gab es tolle oder misslungene Konzerte, Premieren, Vernissagen? Und was steht am Abend in der Berliner Kultur Spannendes an, in Theatern, Clubs oder Kinos? Gibt es neue Kneipen, Bars, interessante Läden? Was empfehlen wir Ihnen, was empfehlen Sie uns?

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