Liveticker Berlin am Morgen : Streik, Bauwahnsinn, Polizeihund Mira

Die Angestellten des öffentlichen Dienstes streiken. Wie finden Sie das? Diskutieren Sie weiter mit! Polizeihund Mira verteidigt Polizistin. Die Arena am Ostbahnhof und das 135-Meter-Hochhaus. Die Geschehnisse des Donnerstagmorgens in unserem Ticker zum nachlesen!

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Die wollen mehr - und andere wollen lernen.
Die wollen mehr - und andere wollen lernen.Foto: dpa

Das dominierende Thema an diesem Donnerstag war der Streik der Angestellten des öffentlichen Dienstes. Allerdings gab es auch einen braven Polizeihund, einen herrenlosen Koffer und den Berliner Bauwahnsinn zu diskutieren:

Streik! Heute streiken die Angestellten des öffentlichen Dienstes. Lehrer, Polizisten, Kita-Betreuer und Mitarbeiter von Bürgerämtern legen die Arbeit nieder. In unserer Leserdebatte ging es heiß her: Solidarität mit den Lehrern? Ja oder Nein? Diskutieren Sie weiter mit! In unserer Online-Umfrage steht derzeit eine klare Mehrheit hinter den Lehrern. Die Umfrage finden Sie etwas weiter unten im Ticker.

Schweigeminute. Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine am Dienstag beginnt der Echo am Donnerstagabend mit einer Schweigeminute. Germanwings ist ein Sponsor des Preises der deutschen Musikindustrie, hat die Teilnahme nach der Tragödie allerdings abgesagt. 

Bauwahnsinn! Verschwindet die Arena am Ostbahnhof bald hinter einem 135-Meter-Hochhaus? Diese Angst macht sich nach der Präsentation der Pläne für das neue Stadtquartier breit. Bis 2018 entstehen vier Neubauten. Baubeginn ist 2016. Unter anderem ist ein 135 Meter hohes Haus an der Warschauer Brücke möglich. 

Kurz vermeldet: +++Herrenloser Koffer am U-Bahnhof Hermannplatz+++Polizeihund biss Mann, der Beamtin attackierte+++BVG-Mitarbeiter angegriffen+++Alba spielt gegen Roter Stern Belgrad. Krawalle werden diesmal nicht erwartet+++

12.02 Uhr - Herrenloser Koffer am Hermannplatz: Weil ein herrenloser Koffer gefunden wurde, ist seit 10.40 Uhr die Hasenheide, die Zufahrt zum Parkhaus und der Zugang von der Hasenheide zum U-Bahnhof Hermannplatz gesperrt. Die Polizei hat Spezialisten angefordert, die den Koffer untersuchen sollen.

12.00 Uhr - Streiks verschärfen oft soziale Ungerechtigkeiten: Wer flexible Arbeitszeiten hat, muss nicht gleich einen Urlaubstag nehmen, um seine Kinder zu Hause zu betreuen. An öffentlichen Schulen werden Abi-Prüfungen verschoben, an Privatschulen nicht. Lehrerstreiks vergrößern oft die Kluft im Bildungsniveau. Ein Kommentar von Malte Lehming! Diskutieren Sie weiter fleißig mit und teilen Sie Ihre Meinung mit uns.

Verkehrstechnisch war vor allem der Busverkehr von der Demonstration der Angestellten des öffentlichen Dienstes betroffen:

11.42 Uhr - Ausfälle bei der S85: Auf der Linie S85 kommt es zwischen Buch und Schöneweide zu einzelnen Zugausfällen.

11.40 Uhr - Kritik am Streik: Viele Leser stellen sich solidarisch an die Seite der Polizisten, Lehrer, Kita-Betreuer und aller weiteren streikenden Angestellten im öffentlichen Dienst. Einige äußern allerdings auch Unverständnis: "hresa" schreibt: "Zwangsverpflichtung für die, die streiken wollen, obwohl für den Tag schon seit Monaten Abiturprüfungen geplant sind. Das ist nur eines: Eine Riesenschweinerei. Wäre ich ein betroffener Schüler oder Elternteil, hätte ich ein Streikverbot für "meine" Schule beim Verwaltungsgericht beantragt."

"robert56" schreibt: Lehrer...Wenn die Lehrer mal nach Leistung bezahlt würden - dann würden die immer weniger Geld bekommen! Seit Jahren sinkt das Bildungsniveau. Wo es das nicht tut, werden einfach nur die Anforderungen gesenkt. Die Ausbildungsbetriebe und IHK jammern, weil die Azubis nicht Ausbildungsreif sind....Bei allen Defiziten der Eltern - auch die Lehrer sollten am Ergebnis ihrer Arbeit gemessen und bezahlt werden. Beispiel: Steigen Berliner Schüler z.B. in der "Pisa-Studie" gibt es mehr Geld. Sinkt der Schnitt noch weiter - macht gefälligst Überstunden und bringt den Kindern in eurer Freizeit was bei und hört auf zu jammern!"

11.28 Uhr - Noch mal Krawall bei Alba? Nein, sagen sie bei Alba Berlin und vor allem bei der O2-World. Nach den Ausschreitungen beim Euroleague-Spiel der Berliner Basketballer gegen Istanbul vor einer Woche sei man nun vor dem heutigen Spiel (20.15 Uhr) gegen Roter Stern Belgrad nicht beunruhigt. "Wir sind gut vorbereitet", sagte Moritz Hillebrand, Sprecher des Halleneigners Anschutz dem Tagesspiegel. Nun würde man "die Abläufe kennen" - falls sich wieder Fans des Gegners danebenbenehmen sollten.  

11.15 Uhr - Ausflug in den Berliner Bauwahnsinn: Verschwindet die Arena am Ostbahnhof bald hinter einem 135-Meter-Hochhaus? Die Arena ist vom Spreeufer bald kaum noch zu sehen, die Riesenhalle verschwindet hinter Neubauten: Die Anschutz Entertainment Group und Mercedes-Benz haben am Mittwoch in Berlin das neue Stadtquartier vorgestellt. Bis 2018 entstehen vier Neubauten. Baubeginn ist 2016. Wie Anschutz mitteilte, wird eine kleine Veranstaltungshalle für 4000 Besucher entstehen, ein Kino mit 2500 Plätzen, ein Bowlingcenter ("mit 28 Bahnen"), dazu kommen "10 bis 15 Cafés, Restaurants, Bars sowie zwei Hotels" mit 380 Zimmern. Auch viele Büros sollen in den Neubauten entstehen. Außerdem ist ein 135 Meter hohes Haus an der Warschauer Brücke möglich.

11.03 Uhr Regenmäntel und viel Wirbel - Das Wetter ist schlecht aber Stimmung ungetrübt, die GEW verteilt Regenmäntel an alle. Auch die Polizei ist vertreten und der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband "ist auf dem Weg" sagt Katja Boll von ver.di. "Der Molkenmarkt war schon immer ein Platz zum Feilschen und Handeln. Wir wollen hier nicht feilschen, aber klar machen, dass am Samstag 'ver'handelt wird", so Boll.
Astrid Westhoff, ebenfalls von ver.di: "Wir haben 15.000 Personen angemeldet, gerade könnten es schon um die 5000 sein. Viele warten noch vor den Dienststellen und hoffen dort Kollegen zum Streik überreden zu können."

Diese Infos hat uns Reporterin Laura Worsch per Mail zukommen lassen, bei der Demo ist es so laut, dass sie am Telefon nichts mehr versteht.

10.45 Uhr - Lehrer empören sich: „Es geht mir nicht nur um die Lohnunterschiede. Die Drohung, unsere Betriebsrenten zu kürzen ist eine neue Qualität von Dreistigkeit und Frechheit", sagt ein Lehrer aus der

Sophie-Charlotte-Oberschule. Die Schüler und die Schulleitung würden ihm leidtun, man müsse aber ein Zeichen setzten, dass nicht auf Prüfungen geachtet werde.

10.35 Uhr - Solidarisch! Ist Leser ralf.schrader: "Solidarisch mit allen Streikenden, auch und gerade wenn es wehtut. Wie soll man in einem Staat, dessen wirtschaftliche Stärke in Lohndumping gründet, sonst berechtigte Forderungen durchsetzen. Was dieser Staat von seinen Abhängigen hält, wurde ja gerade mit der Erhöhung des Kindergeldes um 6 Euro unter Beweis gestellt. Man sollte die in Münzen auszahlen und den Finanzminister damit steinigen."

Kommentieren sie weiter, diskutieren Sie mit! Hier in der Kommentar-Sektion am Ende der Seite und auch auf Facebook. Stimmen Sie außerdem bei unserer Umfrage mit - solidarisch? Ja oder Nein.

Das Wetter ist schlecht, die Stimmung ungetrübt bei den streikenden Angestellten des öffentlichen Dienstes.
Das Wetter ist schlecht, die Stimmung ungetrübt bei den streikenden Angestellten des öffentlichen Dienstes.Foto: Laura Worsch

10.17 Uhr - Zwei BVG-Mitarbeiter verletzt: In der Nacht auf Donnerstag wurden zwei Mitarbeiter der BVG attackiert und verletzt. Kurz nach Mitternacht hielt ein 54-jähriger Busfahrer der Linie 255 an der Haltestelle in der Wollankstraße in Gesundbrunnen. Als der Mann die Tür öffnete, stieg ein Mann aus einer vierköpfigen Gruppe in den Bus und schlug dem Fahrer ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Mann mit seinen Begleitern. Der 54-Jährige erlitt bei dem Angriff, den die Polizei in ihrer Pressemitteilung als „feige“ bezeichnete, eine Verletzung im Gesicht. Er setzte jedoch nach der Anzeigenaufnahme seine Fahrt fort. 

Fast zeitgleich griff eine 29 Jahre alte Frau auf dem U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz drei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens der BVG an. Sie hatten nach dem Fahrausweis der Frau verlangt. Sie widersetzte sich der Kontrolle und sprühte einem der Sicherheitsmänner Reizgas ins Gesicht. Die Mitarbeiter überwältigten die Frau und hielten sie bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten keinen gültigen Fahrausweis jedoch Cannabis. Gegen die Frau wird jetzt ermittelt. Sie selbst gab auch eine Anzeige auf, wegen gefährlicher Körperverletzung vonseiten der BVG-Mitarbeiter.

9.58 Uhr - Nach Germanwings-Tragödie beginnt Echo mit Schweigeminute: Germanwings ist ein Sponsor der Echo-Gala. Nach dem Flugzeugabsturz am Dienstag beginnt die Verleihung der Preise der deutschen Musikindustrie heute mit einer Schweigeminute für die Opfer. Als Reaktion auf das Unglück sagte Germanwings seine Teilnahme ab.

Als Gäste der 24. Echo-Verleihung wurden unter anderem Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg und Deichkind erwartet. Das Erste überträgt die Gala am Donnerstag um 20.15 Uhr live. Moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger.

9.38 Uhr - Und wofür streiken die eigentlich? Auch an der Karlsgarten-Grundschule in Neukölln streiken Lehrer. Acht machen mit. Hinter der Streikgruppe hängt ein Plakat am Schulzaun: "Gleiches Geld für gleiche Arbeit". Das stamme noch von den vergangenen Streiktagen.  Um diese Forderung, nämlich die Gleichbehandlung von angestellten und verbeamteten Lehrern, geht es bei diesem Streik nicht. Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Lohn und keine Einschnitte bei der Betriebsrente. Wenn die Angestellten nach einem Tarifabschluss mehr Geld bekommen, wird in gleichem Maße auch das Gehalt der Beamten angepasst - an der Grundproblematik ändert sich also nichts. Sie streike vor allem aus Solidarität mit den Erziehern, sagt eine Lehrerin. Diese würden für ihre anspruchsvolle Arbeit viel zu wenig verdienen.

9.20 Uhr - Unsere Artikel-Empfehlung aus dem heutigen Checkpoint: Er ist in Neukölln aufgewachsen, lebt aber seit 50 Jahren in München. Für seinen neuen Film kam Wolfgang Ettlich zurück nach Berlin und porträtierte seinen ehemaligen Kiez. Arno Makowsky traf den Regisseur.

9.03 Uhr - Solidarisch oder genervt? Welches Gefühl überwiegt bei Ihnen zum Thema Streik im öffentlichen Dienst? Ämter sind geschlossen, Abi-Prüfungen verschoben und Kitas im Notbetrieb - weil die Angestellten des öffentlichen Dienstes heute Donnerstag erneut in den Warnstreik treten. Klar, das Recht auf Streik haben die Angestellten natürlich.

8.47 Uhr - Berliner Tatorte: Nein, das ist keine Internetseite, auf der man alle Drehorte des Berliner Tatorts von Sonntag nachlesen kann. Leider ist es sehr viel düsterer als Gewalt im Fernsehen. Heute eröffnet im Rathaus Lichtenberg die Ausstellung Berliner Tatorte – Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt - gezeigt werden gewöhnliche Straßen, Plätze oder Bahnhöfe, an denen diese Taten stattfanden, ergänzt durch Texte der berlinweiten Chronik der Opferberatung „ReachOut“ (Möllendorffstr. 6, Raum 114).

8.26 Uhr - Streik im öffentlichen Dienst: An der Sophie-Charlotte-Oberschule wird heute gestreikt. Die Lehrer treffen sich in einem Café im Nikolaiviertel um 9 Uhr, berichtet Reporterin Laura Worsch von der Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Stimmung unter den Lehrern sei geteilt, meint eine Beamtin an der Schule. Manche seien solidarisch, andere genervt von den Umplanungen. Man sei allerdings an der Oberschule nicht so stark betroffen, da nur wenige Lehrer Angestellte seien. Das würde die Schlagkraft aus dem Streik nehmen, meint die Lehrerin. "Ein Streik muss wehtun". Einige der Angestellten unter den Lehrern würden sich auch gar nicht trauen zu streiken, da sie in der Probezeit sind.

Mitte März gingen etwa 500 Lehrer in Berlin auf die Straße, um für Gleichberechtigung zu demonstrieren. Sie fordern unter anderem, genauso entlohnt zu werden wie ihre verbeamteten Lehrer. Die Lehrergewerkschaft GEW rief zu einer "Streik- und Aktionswoche" auf.
Mitte März gingen etwa 500 Lehrer in Berlin auf die Straße, um für Gleichberechtigung zu demonstrieren. Sie fordern unter anderem,...Foto: dpa

8.15 Uhr - Kurzes Verkehrs-Update zu Autobahn und Tagesspiegel-Redaktion: Die A100, der Stadtring, ist Richtung Autobahndreieck Funkturm an der Anschlussstelle  Siemensdamm gesperrt, wegen zu hoher Verkehrsbelastung. 

Weiters: Auch in der Tagesspiegel-Redaktion setzt langsam aber sicher der Frühverkehr ein. Lars von Törne ist gerade eingetroffen. Auch „Master of Fotostrecke“ Henning Onken hat gerade den Fahrradhelm abgelegt. (Kai Portmann und die Autorin dieser Zeilen sind ja schon seit 5 Uhr hier, wir freuen uns aber über Gesellschaft).

8.02 Uhr - Ein Herz für ihren Mann: Das wollte die 50 Jahre alte Frau mit veruntreuten Firmengeldern bezahlen, sagt sie. Sie zweigte mehr als 665.000 Euro ab. Danach vertraute sie es, nach eigener Aussage, einem unbekannten Vermittler an. Heute um 10 Uhr geht der Prozess gegen sie im Kriminalgericht Moabit weiter.

7.43 Uhr - Zitat des Tages: „Die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichendem Wohnraum ist ein herausragender Bestandteil der Regierungspolitik.“ Auszug aus dem Senatsbeschluss aus dieser Woche.

7.36 Uhr - Update "Polizeihund schnappt zu": Es war eine Hundedame namens Mira.

7.16 Uhr - Wohnraum überall und nirgendwo: Die Debatte über leistbare Wohnungen und die Wohnungsnot in Berlin ist in den letzten Tagen wieder voll entbrannt. Darf der Bezirk selbst entscheiden, wann, wo, wie gebaut wird? Gibt es eigentlich genug Bauland (Achtung, Spoiler: JA). Nebenbei geht der soziale Wohnbau baden, weil der Bund das „Dragoner-Areal“ in Kreuzberg zum Höchstpreis an einen Investor verkauft. Die interessierten Berliner Wohnungsbaugesellschaften gingen leer aus. Einen haben wir noch: Bei der Arena am Ostbahnhof ist einiges an Bauprojekten geplant. Wohnungen? Fehlanzeige.

6.57 Uhr - Verkehr und der Party-Zug: Wasser auf der Fahrbahn ist der Grund, warum die L301 am Adlergestell zwischen Jagen 37 und der Schappachstraße gesperrt ist. Außerdem schon einmal eine Ankündigung für Morgen: Es werden Instandhaltungsarbeiten im Tunnel Tiergarten (B96) durchgeführt. Darum gibt es eine Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord, Einfahrt Reichpietschufer bis zur Ausfahrt Heidestraße - von 21 bis 5 Uhr Freitagfrüh.

6.46 Uhr - Ausfälle bei der S7: Auf der Linie S7 kommt es zwischen dem Hauptbahnhof Potsdam und Ahrensfelde zu einzelnen Zugausfällen. Das twittert Mirko vom Social Media Team der S-Bahn.

6.40 Uhr - Polizeihund schnappt zu: In der Nähe des Leopoldplatzes im Wedding hat gestern ein Polizeihund einen 36 Jahre alten Mann gebissen. Der Grund: Die Beamten, die mit dem Hund unterwegs waren, wollten seinen 34 Jahre alten Bekannten festnehmen. Dieser soll kurz zuvor eine 30-Jährige in einer öffentlichen Toilette niedergeschlagen und ihr eine Kette, ihre Geldbörse und ihr Handy geklaut. Als die Polizisten den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Tatorts stellten, attackierte sein Begleiter eine Polizistin mit einer Glasflasche. Da biss ihm der Polizeihund in den Unterarm. (Braver Bello)

6.20 Uhr - Millionen in der S-Bahn: 414 Millionen Menschen sind letztes Jahr S-Bahn gefahren. Ein Rekord. Fahren Sie vielleicht auch gerade S-Bahn? Teilen Sie ihre Bilder mit uns unter dem Hashtag #gmberlin. Egal ob volle S-Bahn, leere S-Bahn, ausgefallene S-Bahn.

Berlin - du und deine S-Bahn
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22.12.2015 15:35Platte Schnauze: So sieht Berlins neue S-Bahn aus. Vorgestellt wurde die Designstudie im Dezember 2015.

6.00 Uhr - Es wird wieder gestreikt: Geschlossene Behörden, Unterrichtsausfall, Notbetreuung in den Kitas - der öffentliche Dienst tritt heute wieder in den Warnstreik. Die Berliner Beschäftigten treffen sich am Vormittag zu einer Demonstration nahe dem Roten Rathaus, um von dort zum Gendarmenmarkt zu marschieren. Gegen Mittag soll der Verdi-Chef Frank Bsirske reden. Die Folgen des Warnstreiks treffen vor allem Schüler, die derzeit in den Abitur-Prüfungen stecken. Reihenweise Prüfungen fallen aus und müssen nachgeholt werden.

Der öffentliche Dienst in Berlin und Brandenburg tritt heute in den Warnstreik.
Der öffentliche Dienst in Berlin und Brandenburg tritt heute in den Warnstreik.Foto: dpa/picture-alliance
Lehrerstreik in Berlin
Mitte März gingen etwa 500 Lehrer in Berlin auf die Straße, um für Gleichberechtigung zu demonstrieren. Sie fordern unter anderem, genauso entlohnt zu werden wie ihre verbeamteten Lehrer. Die Lehrergewerkschaft GEW rief zu einer "Streik- und Aktionswoche" auf.Alle Bilder anzeigen
1 von 9Foto: dpa
13.05.2013 14:40Mitte März gingen etwa 500 Lehrer in Berlin auf die Straße, um für Gleichberechtigung zu demonstrieren. Sie fordern unter anderem,...

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Wie geht es weiter beim BER, nach der Olympiabewerbung, kommt Berlin beim Wohnungsbau in Zeiten der Gentrifizierung sowie bei der Sanierung der Schulen endlich voran? Wie schlägt sich der neue Regierende? Wie hat Hertha gespielt, wie Union, wie Alba? Haben die Eisbären und die Füchse gewonnen? Was tut sich an den Unis und in Berliner Unternehmen? Gab es tolle oder misslungene Konzerte, Premieren, Vernissagen? Und was steht am Abend in der Berliner Kultur Spannendes an, in Theatern, Clubs oder Kinos? Gibt es neue Kneipen, Bars, interessante Läden? Was empfehlen wir Ihnen, was empfehlen Sie uns?

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