Berlin : Lob und Tadel – für beide

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„Ich fand beide Kandidaten in der Argumentation gut. Von der politischen Einstellung neige ich mehr zu Herrn Pflüger, aber ich muss zugeben: Der Regierende Wowereit beherrscht sein Handwerk.“

Horst W. Scholz,

Industriekaufmann

„Ich habe bei beiden Kandidaten klare Positionen zur Bildungspolitik vermisst. Die Politiker kämpfen immer darum, selbst nach oben zu kommen. Dabei vergessen sie, dass es unten viel zu tun gibt.“

Elisabeth Lindner,

Krankenschwester

„Ich fand Herrn Wowereit ein bisschen lasch. Er hat auch beispielsweise nicht erläutert, wo er das Geld für die kostenlosen Kitas hernehmen will. Pflüger wirkte frischer. Mir hat gut gefallen, dass er neue Ideen entwickelt, beispielsweise dass er den Talenttower zum Gründungszentrum ausbauen will.“

Rolf Höbig, Malermeister

„Herr Pflüger war sehr gut vorbereitet, gerade zu berlinspezifischen Themen. Wowereit habe ich schon besser erlebt, aber: Es ist immer wieder eine Wonne, ihm zuzuhören. Sein rhetorisches Können ist zuweilen aufgeblitzt, aber er war an dem Abend nicht in seiner Höchstform.“

Tom Rollenhagen,

Anzeigenverkaufsleiter

„Sie haben sich beide gut gemacht, auch wenn Wowereit als Regierender gelassener in die Diskussion gehen konnte. Aber seien wir mal ehrlich: Beide müssen mit dem Geld auskommen, das da ist. Da hilft es Pflüger auch nicht, dass er internationale Beziehungen hat.“

Gerhard Gabriel, Rentner

„Mich hat enttäuscht, dass beide Kandidaten nicht gesagt haben wie sie die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen wollen. Wowereit hat wahnsinnig viel geredet, aber nichts gesagt.“

Babette von Sass,

Buchhändlerin

„Politiker erzählen einem ja immer das Blaue vom Himmel. Da fand ich es gut, wie der Moderator Lorenz Maroldt den Kandidaten zugesetzt hat.“

Klaus K. Ziegeldecker, Pensionär

„Da Berlin eine hochverschuldete Stadt ist, bleibt beiden Kandidaten als Bürgermeister nur wenig Spielraum. Ich finde gut, dass Herr Pflüger der PDS eine klare Absage erteilt.“

Hansjürgen Freiherr

von Villiez, Pensionär

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