Berlin : Lokalfernsehen

Beim Sender FAB gibt es jetzt auch Kaffee und Kuchen

Bettina Ritter

Ein prominenter Gast wollte die neuen Räume gleich sportlich zweckentfremden: „Das ist so riesig, da würde ich gerne mal einen Achtzig-Meter-Rollschuhsprint probieren“, sagte der Schauspieler Christoph Schobesberger. Der „Dr. Stein“ aus der Sat.1-Serie „Für alle Fälle Stefanie“ war beeindruckt von den Räumen der ehemaligen Kunsthalle an der Budapester Straße 42. 1350 Quadratmeter auf zwei Etagen mit Blick auf Breitscheidplatz und Europacenter.

Am Mittwochabend feierten dreihundert Gäste das Richtfest des neuen „FAB Public Studio“. Der Lokalsender will hier in wenigen Wochen Fernsehen zum Anfassen machen. Bis dahin haben die Handwerker aber noch viel zu tun. „Wir hatten ziemlichen Zeitdruck“, sagte FAB-Geschäftsführer, Hans- Gerhard Roth.

Roth hat hier viel vor. Ein öffentliches Mediencafé soll es geben und eine Showküche für Kochsendungen. Die könnte auch als Berufsbildungswerk genutzt werden. Außerdem sollen Unternehmen das Loft mieten, für Pressekonferenzen zum Beispiel. Die kann der Lokalsender dann auf Wunsch auch gleich live übertragen.

Heute und am Sonnabend öffnet das FAB Public Studio zur sechsten Langen Nacht des Shoppings zum ersten Mal seine Türen – lange vor der offiziellen Eröffnung. Zwischen 12 und 24 Uhr können die Gäste zum ersten Mal ihren Kaffee im improvisierten Mediencafé trinken. Dann allerdings noch auf zerkratztem Bodenbelag, der Teppich lässt auf sich warten. „Blau oder rot, darüber streiten sich noch die Gelehrten“, sagte Geschäftsführer Roth.

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