Berlin : Love Parade: Weitere Niederlage für Veranstalter

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Auch das Berliner Oberverwaltungsgericht hat dem Innensenator Recht gegeben: Die Love Parade am 21. Juli ist keine Demonstration - das hatte schon das Verwaltungsgericht so gesehen. Doch die Fuckparade, die am 14. Juli durch die Innenstadt ziehen sollte, sei ebensowenig eine Versammlung im Sinne des Versammlungsrechts, urteilten die Richter. In diesem Punkt war das Verwaltungsgericht anderer Auffassung gewesen. Gegen den Beschluss ist nur noch die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht zulässig. Die Veranstalter beider Paraden kündigten an, diese einzulegen.

Zum Thema Online Spezial: Love Parade Der Chef der Berlin Tourismus-Marketing GmbH, Hanns Peter Nerger, erwartet für die Love Parade weniger Besucher als in den vergangenen Jahren. Zwei Wochen vorher seien die Berliner Hotels zuletzt immer zu 90 Prozent ausgebucht gewesen. "Jetzt rechnen wir mit 80 Prozent Bettenbelegung - wenn das Wetter mitspielt", sagte Nerger. Die Love-Parade-Macher selbst erwarten noch weitaus weniger Teilnehmer. "Vielleicht kommt nur noch ein Drittel", sagte ein Sprecher. Wenn es die Parade auch 2002 geben soll, forderte er eine Übereinkunft mit dem Senat bis Mitte September.

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