Loveparade 2007 : München oder Ruhrgebiet?

Genau das ist die Frage, die noch ungeklärt ist. München zeigt sich für den Techno-Umzug offen - trotzdem könnte das Ruhrgebiet am Ende das Rennen machen.

München - Nach einem ersten Gespräch mit den Münchner Vertretern sehen die Organisatoren der Berliner Loveparade Chancen für einen Umzug des Technospektakels in die bayerische Landeshauptstadt. "Grundsätzlich ist München offen für die Loveparade", sagte Loveparade-Sprecher Björn Köllen. München sei eine attraktive Stadt, und daher könnten sich die Organisatoren vorstellen, "die größte Musikveranstaltung der Welt" dort anzusiedeln.

Auf Veranstalterseite führte das Gespräch in München Loveparade-Geschäftsführer Rainer Schaller. Ob es zu einem weiteren Treffen kommt, hängt Köllen zufolge allerdings von der Entscheidung der Ruhrgebiet-Städte ab, mit denen man schon länger im Gespräch sei. "Wir haben nächste Woche am Mittwoch ein Gespräch im Ruhrgebiet", sagte er. Essen habe bereits grundsätzlich "grünes Licht gegeben". Nun hänge es davon ab, ob Dortmund, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen ebenfalls zustimmten. Für Mittwoch werde eine Entscheidung angestrebt. Köllen betonte: "München hat Interesse und wartet diese Entscheidung ab."

Die Loveparade Berlin GmbH hatte am 21. Februar die Absage für ihre Parade in Berlin in diesem Jahr verkündet. Als Grund war mangelnde Unterstützung des Berliner Senats angegeben worden. Daraufhin hatten die Organisatoren 60 europäischen Städten die Parade angeboten. Verhandlungen mit Köln scheiterten, Stuttgart zog eine Bewerbung zurück. Ein anderer Veranstalter, die so genannte B-Parade, sagte ihren als Ersatz für die Loveparade angemeldeten Berliner Umzug Anfang Mai ab. München meldete den Angaben zufolge erst in dieser Woche Interesse an. (tso/ddp)

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