Lukrative Immobilität : Parkzonen bringen hohe Gewinne

Die sechs Bezirke, die Parkraumbewirtschaftungszonen eingerichtet haben, erzielten damit im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund zehn Millionen Euro.

Mit fast vier Millionen Euro lag Mitte an der Spitze, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf mit gut drei Millionen Euro. Schlusslicht war mit seinen wenigen kostenpflichtigen Parkplätzen Friedrichshain-Kreuzberg mit einem Überschuss in Höhe von 82.340 Euro. Alle drei Bezirke erwarten in den nächsten beiden Jahren Gewinne in ähnlicher Höhe. Mit einem zum Teil drastischen Rückgang rechnen dagegen Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg, wodurch sich der Überschuss insgesamt auf rund neun Millionen Euro verringern würde.

Aus Geldbußen und Verwarnungsgeldern kamen 10,37 Millionen Euro zusammen. Hier erwarte man eine Zunahme auf fast 11 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren, wie die Stadtentwicklungsverwaltung auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Jutta Matuschek mitteilte.

Derzeit gibt es in der Stadt knapp 70 000 gebührenpflichtige Stellplätze. Mit 27 500 liegt Mitte vorn, Charlottenburg-Wilmersdorf folgt mit rund 21 000. Die wenigsten gibt es mit jeweils rund 3100 in Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau. Im nächsten Jahr sollen etwa 13 500 in Prenzlauer Berg dazu kommen. Dafür werden nach Angaben der Stadtentwicklungsverwaltung 93 neue Mitarbeiter im Ordnungdienst benötigt. Mitte lässt die Parkzonen von 147 Mitarbeitern kontrollieren, in Charlottenburg-Wilmersdorf sind es 88. kt

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