Berlin : Macht und Pracht des Kreml

Ausstellung im Martin-Gropius-Bau wird eröffnet

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Mit etwa 300 Kunstschätzen will die Ausstellung „Der Kreml – Gottesruhm und Zarenpracht“ von diesem Sonntag an im MartinGropius-Bau das Machtzentrum der russischen Herrscher beleuchten. Aus der rund 850-jährigen Geschichte des „Mythos Kremel“ werden Ikonen, liturgische Geräte, Geschmeide und Textilien, Rüstungen und Waffen, Bücher, historische Karten sowie kostbare Geschenke ausländischer Gesandtschaften an die Zaren gezeigt. Die Ausstellung, eine Übernahme von der Bundeskunsthalle in Bonn, wird in Berlin von Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) und dem russischen Kulturminister Alexander Sokolov eröffnet.

Es ist die umfassendste Ausstellung zum Kreml, die bisher außerhalb Russlands zu sehen war. Sie verdeutlicht die immer präsente Dreifalt von Macht, Geist und Kultur mit Kunstwerken als Bindeglied.

Zu bestaunen sind unter anderem filigran gearbeitete Kostbarkeiten wie ein „Kopfputzanhänger“ des so genannten Großen Kreml-Schatzes, der vor den mongolischen Eroberern im 13. Jahrhundert vergraben und erst 1988 wieder geborgen wurde. dpa

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