Berlin : Männer vor die Tür!

Frauenrunde mit Familienministerin

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Männer, so sagt Bundesfamilienministerin Renate Schmi dt , sind unverzichtbar. Doch ab und zu geht’s auch mal ohne sie. Denn für Frauen ist es gut, unter sich zu bleiben, um Netzwerke zu schmieden. „Frauen unterhalten sich viel zu wenig, es gibt so viele MännerNetzwerke.“ Die SPD-Politikerin war am Montagabend Ehrengast der „Frauen-Runde“ im Hotel Maritim proArte in der Friedrichstraße, zu der die Autorin Ulla Behr-Kinzel rund 40 Gäste eingeladen hatte: Unternehmerinnen, Ärztinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen. Zum Empfang durften auch Männer kommen, beim anschließenden Essen hieß es für sie aber: draußen bleiben. Spritzig und natürlich präsentierte sich die Familienministerin der Runde. Sie plauderte über fränkischen Wein, sprach über Familienpolitik und die demografische Entwicklung, erzählte Persönliches aus ihrem eigenen Leben. Dass sie sich „wie amputiert“ gefühlt habe, als 1984 ihr erster Mann starb und wie sie über zehn Jahre später ihren zweiten Mann (den „Lottogewinn mit Superzahl“) kennen gelernt habe. Die Zuhörerinnen waren begeistert und wollten die Politikerin gar nicht gehen lassen. „Kämpfen Sie weiter für die Frauen“, rief Daniela Zehentner , Referentin für Familien- und Frauenpolitik in der FDP, der Ministerin noch zu, dann entschwand diese zu einem Spät-Meeting mit ihrem Staatssekretär.vv

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