Berlin : Mann wegen Verdachts auf Tuberkulose gesucht

wik

Einem jungen Berliner könnte möglicherweise seine spontane Hilfsbereitschaft während eines Notfalls zum Verhängnis werden: Er könnte sich nach Befürchtungen der Gesundheitsbehörden in Hamburg bei einer Erste-Hilfe-Aktion in der Hansestadt mit Tuberkulose infiziert haben.

Der junge Mann, der nach Recherchen der Senatsverwaltung für Soziales wahrscheinlich in Tiergarten wohnt, hatte am 7. Februar gegen 14 Uhr am Hamburger Mönckebergbrunnen versucht, einen zusammengebrochenen wohnungslosen Mann mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben. Trotz der Reanimationsversuche des Berliners verstarb der Obdachlose. Nach seinem Ableben stellte die Hamburger Gerichtsmedizin bei ihm eine offene Tuberkulose fest.

Jetzt besteht der Verdacht, dass sich der junge Helfer beim Kontakt mit dem Kranken ebenfalls mit der gefährlichen Krankheit angesteckt hat. Dehalb bittet ihn die Senatsverwaltung für Gesundheit dringend, sich umgehend ärztlich untersuchen zu lassen und sich dafür bei einem der 23 Berliner Gesundheitsämter oder bei einer Fürsorgestelle für Tuberkulose zu melden.

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