Berlin : Maos letzter Tänzer besucht Berlin Karten für Filmpremiere zu gewinnen

Der Weg eines Jungen zum umjubelten Balletttänzer kann ein unterhaltsamer, spannender und auch rührender Kinostoff sein, zumal wenn der jugendliche Held aus nicht gerade tanzaffinen Verhältnissen stammt – „Billy Elliot“ hat das ein für alle Mal bewiesen. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen dem englischen Arbeitersohn Billy, dessen Vater Tanzen als weibisch ablehnt, und dem jungen Li Cunxin aus einem Dorf im hintersten China, dem Helden in Bruce Beresfords neuem Film „Maos letzter Tänzer“. Am Mittwoch, 20.30 Uhr, wird im Kino in der Kulturbrauerei Berlin-Premiere gefeiert – in Anwesenheit des wahren Li Cunxin, auf dessen Autobiografie das Drehbuch beruht. Der Tänzer war mit dem Buch sehr erfolgreich: Anderthalb Jahre war es in den Top Ten der australischen Bestseller-Liste, liegt mittlerweile in der 32. Auflage vor und wurde in mehr als 20 Ländern veröffentlicht. Der junge Bauernsohn war Anfang der siebziger Jahre entdeckt und in einer Ballettschule in Peking ausgebildet worden. Als einer der ersten seines Landes durfte er zwecks Kulturaustausch in die USA reisen, wo er sich prompt in eine junge Kollegin verliebte – schon dies für ihn ein Grund, nicht wieder ins rote Reich zurückkehren zu wollen. Der Tagesspiegel verlost für die morgige Premiere fünf mal zwei Karten. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, maile dies bitte bis heute, 15 Uhr, an verlosung@tagesspiegel.de, Stichwort „Mao“. Bitte eine Telefonnummer angeben, die Gewinner werden benachrichtigt. ac

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