Berlin : Markt und Marx

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Eine Markthalle im Stil des 19. Jahrhunderts zwischen den Arbeiterpalästen im Zuckerbäckerstil – dieses Projekt will der Förderverein KarlMarx-Allee auf dem Boulevard kurz hinter dem Strausberger Platz verwirklichen. Das geschäftliche Treiben in der neuen Halle soll wieder Leben in die ehemalige Prachtstraße bringen. Autoverkehr auf sechs Spuren, leere Ladenräume und leere Bürgersteige bestimmen jetzt das Bild. Zunächst muss aber die Denkmalbehörde zustimmen, da die gesamte Karl-Marx-Allee geschützt ist. Allerdings äußerte sich auch der Chef der Berliner Forschungsstelle für Handel (FfH) skeptisch. Solche Hallen seien nicht zeitgemäß, die Konkurrenz groß. Von den wenigen in Berlin funktioniere nur die Marheinekehalle in Kreuzberg, anderen fehle das kaufkräftige Publikum. Auf genau diese Klientel setzt Artur Schneider vom Förderverein in der Karl-Marx-Allee: „Es ziehen immer mehr junge Leute her.“ eck/Foto: Uwe Steinert

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