Berlin : Markthalle sollte das Stadtbild verfeinern

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Früher gab es an der Invalidenstraße Ecke Ackerstraße einen großen Markt unter freiem Himmel. Von 1886 bis 1888 errichteten Bauarbeiter dann die Markthalle nach einem Entwurf von Hermann Blankenstein. Es war die sechste der insgesamt 15 Markthallen, die unter städtischer Regie in Berlin entstanden, um das „unhygienische Gebarden“ der rund 20 unter freiem Himmel stattfindenden Wochenmärkte zu beenden.

Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Halle vorübergehend geschlossen. Klaus Pösch sanierte das Gebäude dann Ende der sechziger Jahre. Dabei wird ein großer Teil der Halle zum Supermarkt umgestaltet, wobei die typische Markthallenatmosphäre verloren ging.

1991 machte man sämtliche Modernisierungsmaßnahmen wieder rückgängig und rekonstruierte die Ackerhalle in ihrer ursprünglichen Gestalt. Im Juli 2002 übernahm der Extra-Verbrauchermarkt das Gebäude von Bolle. Nach erneuter Renovierung wurde die Halle gestern eröffnet. viv

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