Berlin : Marzahn-Hellersdorf

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Einen Ergänzungsplan musste der Bezirk nicht aufstellen, denn im Frühjahr hatte sich das Bezirksamt um Bürgermeister Uwe Klett (PDS) wegen der desaströsen Finanzlage geweigert, einen Haushalt zu beschließen. Folge: Der Bezirk wird vom Senat zwangsbewirtschaftet. „Seit August ist das Geld alle“, sagt Klett. Alle Investitionen sind gestrichen, Jugendfreizeitstätten werden nicht mehr saniert, die Grünpflege wurde auf ein Minimum gedrosselt, die Zahl der Bibliotheken von zwölf auf sechs reduziert. Für 2003 rechnet Klett mit 110 Millionen Euro Schulden. Wenn die Privatisierungs und Sparpläne des Bezirks nicht umgesetzt würden, drohe 2005 die Zahlungsunfähigkeit, so Klett. tha

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