Berlin : Mehr als 60 000 Besucher beim Denkmaltag

Die vierzehnte Auflage des Tags des offenen Denkmals lockte rekordverdächtige Besucherströme an. Mehr als 60 000 Gäste haben bis Sonntagmittag die Gelegenheit genutzt, um in Berlin Bauten der Nachkriegszeit zu besichtigen. Das teilte das Landesdenkmalamt mit. „Das große Interesse hat uns überrascht“, sagte Landeskonservator Jörg Haspel. Große Besuchergruppen seien durch das Hansaviertel, den Henry-Ford-Bau der Freien Universität und das Funkhaus Berlin an der Nalepastraße flaniert. Nachgefragt gewesen sei auch das Hochhaus der Senatsbauverwaltung in Wilmersdorf. Von dort, aus der 17. Etage des Turms am Fehrbelliner Platz, konnten die Besucher auf die Dächer der Stadt schauen.

„Ich bin hochzufrieden, dass so viele Berliner am Wochenende die Chance nutzten, die Qualitäten der modernen Architektur zu entdecken“, erklärte Haspel. Zum Tag des offenen Denkmals hatten am Wochenende insgesamt 350 Gebäude und Ausstellungen zu einem Besuch eingeladen – wie die Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße, das Patentamt in Kreuzberg. Geöffnet war auch die kürzlich neu eröffnete, bundesweit größte Synagoge in der Rykestraße in Prenzlauer Berg. Im Mittelpunkt des diesjährigen Denkmaltages stand die Architektur der 1920er Jahre und der Nachkriegsmoderne. dpa

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