Berlin : Mehr Geld für Schultraining gegen Gewalt

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Der Senat bezahlt vom kommenden Schuljahr an elf zusätzliche Lehrerstunden für die Gewaltprävention an Schulen. Das sagte Walter Taglieber vom Landesinstitut für Schule und Medien (Lisum) bei einer Veranstaltung in der Comeniusschule (Wilmersdorf). Für die Arbeitsgruppe steht dann eine zusätzliche Lehrkraft zur Verfügung. Derzeit teilen sich sieben Lehrerinnen und Lehrer 55 Arbeitsstunden.

„Das Projekt ist ein Erfolg, den wir erweitern wollen“, sagte LisumReferent Moritz Felgner. An den beteiligten Schulen habe die Gewaltbereitschaft „augenscheinlich abgenommen“, so Felgners Einschätzung; konkrete Messungen zum Erfolg des Projekts liegen nicht vor.

In den Trainings der Arbeitsgruppe am Lisum sollen Lehrer in die Lage versetzt werden, friedliche Konfliktlösungen an ihren Schulen herbeizuführen. Außerdem leiten sie Schüler an, als so genannte Konfliktlotsen an ihrer Schule tätig zu sein. So werden Schüler für Gewalt sensibilisiert und befähigt, sich gegen gewalttätige Mitschüler, Lehrer oder Eltern zu wehren. Mehr als 1700 solcher Konfliktlotsen sind heute an 180 der 811 öffentlichen Berliner Schulen tätig.tow

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