• Mehrheit will Burger im Berlin-Pavillon Pro&Contra: 60 Prozent für ein Drive-in an der Straße des 17. Juni

Berlin : Mehrheit will Burger im Berlin-Pavillon Pro&Contra: 60 Prozent für ein Drive-in an der Straße des 17. Juni

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Burger King soll in den BerlinPavillon einziehen. Dafür stimmte eine Mehrheit von 60,6 Prozent der Anrufer bei unserem Pro&Contra am Sonntag, an dem sich sehr viele Leser beteiligten. Ein Projektentwickler hat eine Filiale mit Drive-in und Parkplatz für Burger King geplant – und das in dem denkmalgeschützten Flachbau, der als Teil des Hansaviertels 1957 zur Internationalen Bauausstellung eröffnet wurde. Das Bezirksamt Mitte hat bislang einen Teil des Vorhabens nicht genehmigt. Doch selbst Denkmalschützer bezeichnen die Fastfood-Pläne mittlerweile als richtungsweisend. Schließlich lockt Burger King mit einer Reihe von Appetithappen: Keine Bäume sollen gefällt werden, für den Parkplatz will der Projektentwickler den Teil des Grundstücks nutzen, der zur Bahnstrecke hin liegt und zurzeit etwas verwildert aussieht. Wichtig sei auch, dass die Fenster nicht verstellt würden und die Transparenz des Gebäudes erhalten bleibe, betont Architektin Petra Kahlfeldt, die an dem Entwurf beteiligt war. Für Burger King selbst könnte die ungewöhnliche Filiale teuer werden, denn der schlecht isolierte Bau soll immense Heizkosten verschlingen. Doch das nimmt der Konzern bei dem Prestigeobjekt offenbar gern in Kauf. jmw/obs

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