Berlin : Messehallen von Amerikanern geleast

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Ohne großes öffentliches Aufsehen hat der Senat im Herbst 2000 auch für die neuen Messehallen einen CrossBorder-Leasing-Vertrag abgeschlossen. Das Land habe von US-Investoren 33,75 Millionen Euro erhalten, teilte die Finanzverwaltung später mit. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 99 Jahren. Nach Ablauf von 29 Jahren kann Berlin die Hallen wieder zu einem feststehenden Betrag zurückerwerben. Erst dann liegen alle Rechte wieder beim Land. Das wirtschaftliche und zivilrechtliche Eigentum sowie die Nutzungsrechte an den Hallen bleiben nach Angaben der Finanzverwaltung dabei stets beim Land Berlin. Kritiker wie der Grünen-Haushaltsexperte Oliver Schruoffeneger bemängeln dagegen, dass die lange Laufzeit die Handlungsmöglichkeiten Berlins einschränkten. Niemand wisse, ob die Hallen in 25 Jahren noch in der heutigen Form gebraucht würden. kt

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