Berlin : Mieter aus Rauch und Feuer gerettet Zehlendorfer warnte Bewohner

Vier Brände in einer Nacht

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Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonnabend zu vier größeren Bränden ausgerückt. In den Morgenstunden brannte ein Dachgeschoss in der Glockenstraße in Zehlendorf. Ein 49Jähriger rief die Feuerwehr, rannte nach oben und führte zwei Mieter (19 und 56 Jahre) aus dem Qualm heraus in seine Erdgeschosswohnung. Der 19-Jährige kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Brandursache ist noch unklar. Zuvor geriet ein Paar (63 und 65 Jahre) in der Namslaustraße in Reinickendorf in Lebensgefahr. Es wurde von der Feuerwehr gegen 3.40 Uhr aus der brennenden Wohnung gerettet. Die Frau erlitt lebensgefährliche Verbrennungen. Der Mann kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Auch hier ist die Brandursache noch unklar. Zuvor hatten mehrere Schuppen in zwei Laubenkolonien Feuer gefangen: Gegen 23.40 Uhr bemerkte eine 36-jährige Frau, dass die Stromzufuhr ihrer Laube in der Oberlandstraße (Tempelhof) unterbrochen war. Der Schuppen mit dem Aggregat stand meterhoch in Flammen. Die Hundezüchterin konnte den Großteil ihrer Tiere in Sicherheit bringen – vier bis fünf Hunde werden noch vermisst. Das Feuer griff auf zwei weitere Lauben über, wahrscheinlich explodierten auf dem Gelände auch noch mehrere Gasflaschen, die dort gelagert waren. Menschenleben waren nicht in Gefahr. Nach ersten Ermittlungen war das Dieselaggregat defekt. Auch in einer Kolonie in der Kufsteiner Straße (Wilmersdorf) brannten zwei Lauben. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. tabu

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