MIETPREISE IM VERGLEICH : Lichtenberg ist fast schon Luxus

GANZ SCHÖN TEUER

Mit einer Durchschnittsmiete von 4,95 Euro je Quadratmeter und Monat zählt der Bezirk Lichtenberg zu den teuersten Lagen in der Stadt und über dem Berliner Durchschnitt (4,70 Euro). Das jedenfalls ergibt sich aus dem Marktbericht vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), deren Mitglieder knapp die Hälfte aller Berliner Mietwohnungen besitzen. Teurer als in Lichtenberg sind Durchschnittsmieten nur in bürgerlichen Quartieren wie Charlottenburg-Wilmersdorf (5,02 Euro pro Quadratmeter und Monat) und Steglitz-Zehlendorf (5,13 Euro). Ähnlich teuer sind Wohnungen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (4,94 Euro).

HEIZKOSTEN SPAREN

Die im Vergleich hohen Durchschnittsmieten erklären Marktexperten durch die recht gute Qualität der Gebäude in Lichtenberg: Die Plattenbauten wurden gut gedämmt, so dass die Mieter wesentlich weniger Heizkosten zahlen als etwa Nutzer von Altbauten. Da die Heizkosten zuletzt stark gestiegen sind, gehören sanierte Platten in guten Lagen zu den begehrten Objekten.

MINIMAL – MAXIMAL

Dass der Bezirk bisher jedenfalls noch nichts für Topverdiener ist, zeigen die Spitzenmieten. Mit 7,51 Euro pro Quadratmeter und Monat liegt Lichtenberg da kaum über dem Niveau von Spandau (7,19 Euro) oder auch Neukölln (6,99 Euro). Die mit Abstand höchsten Spitzenmieten werden dem BBU zufolge in Charlottenburg-Wilmersdorf bezahlt (11,54 Euro).

Die günstigsten Wohnungen im Bezirk Lichtenberg werden für 3,95 Euro je Quadratmeter vermietet – fast doppelt so viel, wie die billigste Miete im Bezirk Mitte (1,85 Euro) und mehr als in Charlottenburg- Wilmersdorf (2,33 Euro). Die günstigste Miete in Lichtenberg liegt aber noch unter der von Treptow-Köpenick (4 Euro). ball

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