• Militärisches Sperrgebiet für Zapfenstreich Standortkommandant will Störer fern halten

Berlin : Militärisches Sperrgebiet für Zapfenstreich Standortkommandant will Störer fern halten

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Der Große Zapfenstreich aus Anlass des 50. Geburtstages der Bundeswehr am Mittwochabend verursacht bereits einige Aufregung. Autofahrer zum Beispiel müssen sich auf Umwege einstellen – und das für knapp eine Woche. Denn der Auf und Abbau der Tribünen für die Feierlichkeiten am Reichstag dauert jeweils vier Tage. Die Scheidemannstraße ist bereits gesperrt. Ab Mittwoch früh ist das gesamte Areal, darunter auch die Straße des 17. Juni, militärisches Sperrgebiet. Dort werden die Fahrzeuge der 4500 geladenen Ehrengäste geparkt. Wie beim traditionellen Gelöbnis am 20. Juli hat die Bundeswehr „Hausrecht“, mehrere tausend Polizisten und Feldjäger werden den Rasen vor dem Reichstag vor Störern schützen.

Diverse linke Gruppen haben eine Demonstration gegen die Zeremonie angekündigt, die um 17 Uhr am Alexanderplatz beginnt. Die erwarteten mehreren tausend Gegner werden jedoch nicht in die Nähe des Reichstages kommen, das Sperrgebiet beginnt an der Wilhelmstraße. Es sei der Würde dieses Ereignisses geschuldet, dass es ohne Störungen ablaufe, sagte der Standortkommandant von Berlin, General Victor von Wilcken, gestern dem Tagesspiegel. Der Große Zapfenstreich durch das Wachbataillon des Verteidigungsministeriums und das Stabsmusikkorps ist die ehrenvollste Zeremonie der Bundeswehr. Sie beginnt am Mittwoch um 19.30 Uhr und wird ab 19.20 Uhr im ZDF übertragen. Ha

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